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Sternsingeraktion in der Pfarrei Hl. Johannes XXIII

Pfarrei Heiliger Johannes XXIII. : 19 000 Euro bei Corona-Sternsingeraktion

Von den Einschränkungen in der Coronapandemie war auch eine schöne Tradition zum Jahresbeginn betroffen: das Sternsingen, hinter dem ja ein ernstes Anliegen steckt, nämlich das, Kindern in Not zu helfen. 

Doch ganz ausgefallen ist die Aktion dennoch nicht. In ganz Deutschland waren die Sternsinger in diesem Jahr digital und kontaktlos unterwegs. Und es konnten dennoch ansehnliche Spendenbeträge für Kinder, denen es nicht gut geht, gesammelt werden. „Wo ein guter Wille ist, ist auch ein Weg“, so heißt es etwa auf der Internetseite des Kindermissionswerks zu den Sternsingern. Hier hatte, wer wollte, zuvor auch viele Ideen finden könnenn, wie denn so ein kontaktloses Sternsingen funktionieren kann, zum Beispiel mit kleinen Segenspaketen, die auch Aufkleber mit der üblichen Aufschrift für die Haustür enthalten. Diese kamen ja in der Vergangenheit ohnehin schon an etlichen Stellen zum Einsatz als Alternative zur Kreideaufschrift. Der Spruch auf dem Segensaufkleber 20*C+M+B*21 steht für die Worte Christus Mansionem Benedikat, auf Deutsch: Gott segne dieses Haus.

 Die Sternsingeraktion lief also durchaus, aber eben nicht wie üblich. Das war beispielsweise auch in der Homburger Pfarrei Heiliger Johannes XXIII. so. Waren es in den Vorjahren mehr als 150 Kinder und Jugendliche, die den Segen zu den Menschen in die Häuser der Pfarrei brachten, wurde in diesem Jahr „Sternsinger-Post“ mit einem Neujahrsgruß, mit dem aufklebbaren Segensspruch 20 – C+M+B – 21 und der Bitte um eine Spende in den Briefkästen der Häuser eingeworfen, teilte die Pfarrei mit. Viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer – darunter auch etliche Familien mit ihren Kindern, sowie die Kitas der Pfarrei – seien als Überbringer in Jägersburg, Beeden, Reiskirchen und Erbach unterwegs gewesen. Der Erfolg war dann doch positiv überraschend, heißt es aus der Pfarrei: Insgesamt 19 181,70 Euro kamen durch Spenden zusammen und konnten an Missio Aachen für notleidende Kinder vor allem in der Ukraine überwiesen werden.

Am 2. Februar 1846 wurde das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ in Aachen gegründet. Damit wird es in diesem Jahr 175. Den Anstoß gab Auguste von Sartorius, die von der Not der Kinder in China erfahren hatte. Unter dem damaligen Namen „Verein der heiligen Kindheit“ nahm die Hilfe für Not leidende Mädchen und Jungen in aller Welt ihren Anfang. Das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ hat in seiner 175-jährigen Geschichte in mehreren tausend Projekten Millionen Kinder weltweit gefördert, hieß es dazu auf der Internetseite. Hier findet man übrigens auch eine digitale Spendendose und eine Videotour, bei der man deutschlandweite kleine Filmsequenzen aus vielen Pfarreien sieht, etwa mit Kindern, die etwas darbieten.

www.sternsinger.de