Stefan Pappon ist neuer Pastoralreferent in Homburg

Seit August in Dienst : Stefan Pappon ist neuer Pastoralreferent in Homburg

Der 52-Jährige arbeitet in der Pfarrei Heilig Kreuz und ist hier auch in der Seelsorge tätig. Zuständig ist er vor allem für Bruchhof-Sanddorf und Kirrberg. Sein Steckenpferd ist die Jugendarbeit.

 Die katholische Pfarrei Heilig Kreuz hat seit Kurzem einen neuen Pastoralreferenten: Der 52-jährige Stefan Pappon, zum 1. August ernannt, wurde am 8. September in einem Einführungsgottesdienst offiziell vorgestellt. Mit Pfarrer Markus Hary (der seinerseits die Pfarrei zum Jahresende verlässt), Gemeindereferent Frank Klaproth und Diakon Michael Becker bildet Pappon ein Vierergespann im Pastoralteam, tritt dabei die Nachfolge von Norbert Geis an, der Ende Juli in Ruhestand ging.

Pappon stammt aus Hochdorf-Assenheim zwischen Ludwigshafen und Neustadt an der Weinstraße. Seine Frau ist Gemeindereferentin in Schönenberg-Kübelberg, beide wohnen im Pfarrhaus von Elschbach, einem Ortsteil von Bruchmühlbach-Miesau. Er war nach eigenen Angaben zuletzt 14 Jahre in Hütschenhausen im Einsatz, vor 2005 neun Jahre in Hauenstein.

Warum hat er sich für die Stelle in Homburg entschieden? „Es hat mich gereizt, mich nach 14 Jahren zu verändern“, erklärt Pappon. In der Homburger Pfarrei gebe es „sehr viele tolle Aufbrüche“.  Generell sei ihm wichtig, „nah bei den Menschen zu sein und etwas Neues auf den Weg zu bringen“. Welche Aufgaben übernimmt er nun in Homburg? Zunächst ist er in den fünf Gemeinden der Pfarrei als Seelsorger aktiv, also in der Gemeinde Maria Hilf Bruchhof, Maria Himmelfahrt in Kirrberg, St. Michael, St. Fronleichnam und Maria Geburt Schwarzenacker. Hier hält er Beerdigungen ab und spricht mit den trauernden Angehörigen, begleitet die ehrenamtlichen Gottesdienstleiter, organisiert das Sternsingen und arbeitet auch in der Firmvorbereitung.

Seine Schwerpunkte liegen in Kirrberg und Bruchhof-Sanddorf, für diese Gemeinden ist er Verantwortlicher im Pastoralteam. Er begleitet die Ehrenamtlichen in den Gemeindeausschüssen, ist Ansprechpartner für Gruppen vor Ort, etwa Messdiener oder Familienkreise. Außerdem übernimmt er dort Krankenbesuche und bringt die Kommunion, ist zuständig für besondere Gottesdienste wie bei Martinsfeiern oder Kinderkrippenfeiern etwa an Heiligabend. Auch erteilt er an den dortigen Grundschulen Religionsunterricht, übernimmt die pastorale Begleitung und leistet Predigtdienste.

Welche Tätigkeiten ihm hier am meisten Spaß bereiten, kann er noch nicht sagen: „Dafür bin ich zu kurz da. Aber seit 23 Jahren im Beruf schlägt mein Herz für die Jugendarbeit. Firmvorbereitung etwa, mit jungen Menschen etwas weiterzuentwickeln, das macht mir Spaß und Freude“, sagt Pappon. Ein wichtiger Dienst sei aber auch, für trauernde Menschen da zu sein. „Ich versuche zu vermitteln, dass aus Glauben heraus eine gewisse Lebensqualität erwachsen kann, die bewirkt, dass man froher und zufriedener lebt.“  Bei den Abenteuerland-Gottesdiensten der Pfarrei habe er bisher keine spezielle Funktion. Pappon: „Ich versuche hier, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.“

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