Stadtrat kämpft für den Erhalt des KSB-Standorts

Homburg · Einstimmig verabschiedete der Homburger Stadtrat gestern Abend in seiner Sitzung eine Resolution, die sich gegen die Schließung des KSB-Standorts im Industriegebiet West ausspricht. Der Pumpenhersteller plant zum Jahresende 2015 den Homburger Betrieb zu schließen (wir berichteten).

Von dieser Schließung wären 81 Mitarbeiter betroffen. KSB will nach eigenen Angaben die Pumpenproduktion an den Hauptsitz in Frankenthal verlagern. 25 der Homburger Mitarbeitern wird ein Wechsel in die Pfalz angeboten. In der Stadtratsresolution heißt es: "Mit Unverständnis nimmt der Stadtrat die Pläne der KSB-Geschäftsleitung zur Kenntnis. Der drohende Verlust von rund 80 hochqualifizierten Arbeitsplätzen in der Metallindustrie wäre ein schwerer Schlag für die betroffenen Familien und den Industriestandort Homburg . Darüber hinaus drohen der Stadt Ausfälle bei Kaufkraft, Steuern und Sozialabgaben, die den ohnehin angespannten Haushalt der Kommune weiter belasten würden." Der Stadtrat appelliere deshalb an die Geschäftsführung von KSB, die Schließungspläne noch einmal zu überdenken. Der Oberbürgermeister werde bei seinen Bemühen um ein Gespräch mit der KSB-Geschäftsführung unterstützt. Bei einem solchen Gespräch könne auch geprüft werden, welchen Beitrag die Stadt zum Erhalt des Standorts und seiner Arbeitsplätze leisten könne, heißt es weiter. OB Rüdiger Schneidewind wird nun schnellstens Kontakt mit der KSB-Spitze aufnehmen. > Bericht folgt

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