Besuch in Homburg: Sportdelegation aus Israel besuchte Homburg

Besuch in Homburg : Sportdelegation aus Israel besuchte Homburg

Die Gäste aus Israel wurden im Rathaus empfangen. Ziel des Besuchs war es Kontakte zu knüpfen und sich zu informieren.

Im Rahmen ihres einwöchigen Aufenthaltes im Saarland besuchte eine Fachdelegation von Maccabi Israel auch die Stadt Homburg. Die Vertreter verschiedener Sportarten, unter anderem Basketball, Schwimmen sowie Männer- und Frauenfußball, waren auf Einladung der saarländischen Sportjugend (SSJ), der Jugendorganisation des Landessportverbandes für das Saarland (LSVS), eine Woche lang im Saarland unterwegs, schreibt die Stadtverwaltung weiter.

Dabei wurde die zehnköpfige Gruppe im Homburger Rathaus von Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind und der Sportbeigeordneten sowie stellvertretenden SSJ-Vorsitzenden, Astrid Bonaventura, empfangen. Der Austausch von jungen Sportlern aus Israel und dem Saarland sei „wichtig“, betonte Schneidewind. Er selbst sei 2011 mit der saarländischen Sportjugend zu Besuch in Israel gewesen und habe ihn „sehr genossen“. Er sei sehr dankbar, dass Astrid Bonaventura, das Sportamt, der Homburger Stadtverband für Sport sowie die „Ehrenamtler“ Hans Ecker und Lothar Stalter diesen Austausch mit Israel seit Jahren begleiten.

Ziel des Besuches der israelischen Delegation sei es, „auf dem Gebiet des Sports Kontakte zwischen Israel und dem Saarland zu knüpfen sowie sich über sportliche Angebote und Vereinsstrukturen zu informieren“, betonte Udo Genetsch, Vorsitzender der saarländischen Sportjugend (SSJ). „Durch den Austausch soll die Jugend aus Israel ein anderes Deutschland kennen lernen“, erklärte Sigal Olpiner Boulkind, Sprecherin der israelischen Delegation. Sie bedankte sich „für den guten und schönen Aufenthalt im Saarland“.

Als Zeichen der Wertschätzung hatte sie einige Präsente mitgebracht, die sie dem Homburger Oberbürgermeister überreichte. Zusammen mit Rüdiger Schneidewind, Udo Genetsch und Astrid Bonaventura schnitt sie eine mit den Wappen von Israel und Homburg verzierte Torte an. „Sie symbolisiert die Freundschaft zwischen Israel und der Stadt Homburg“, betonte Sportbeigeordnete Bonaventura.

Im Anschluss an den Empfang im Rathaus erwartete die israelischen Gäste eine Führung durch ein Homburger Unternehmen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen am historischen Marktplatz besichtigte man die Schlossberghöhlen und die Ruine Hohenburg. Darüber hinaus informierte sich die Delegation vor Ort über den Trainingsbetrieb im Sportzentrum Erbach und im Turnleistungszentrum. Abgerundet wurde der Tag in Homburg mit einem Abendessen in der Wanderhütte des Ski- und Wandervereins Einöd.

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