Sperrung des Waldstadions bis voraussichtlich Ende Mai

Sperrung des Waldstadions bis voraussichtlich Ende Mai

In den kommenden Wochen ist im Homburger Waldstadion kein Trainings- oder Spielbetrieb mehr möglich. Betroffen ist auch die Sportabzeichen-Abnahme. Grund sind die Arbeiten an der Tartanbahn sowie an den beiden Segmentflächen hinter den Torräumen mit einer Gesamtfläche von annähernd 5900 Quadratmetern (wir berichteten). In der letzten Woche wurde der Altbelag der über 30 Jahre alten Kunststoffbahn abgetragen. Aus diesem Grund darf der Innenraum des Stadions außerhalb von Ligaspielen des FC 08 Homburg nicht mehr betreten werden, teilt das Sportamt der Stadt Homburg mit. Im Rahmen der Baumaßnahme haben die Homburger Stadtwerke bereits die Wasserleitungen zum Hindernisgraben gekappt. Während der Wassergraben verfüllt und geschlossen wird, werden die Hoch- und Weitsprunganlagen dagegen weiter für die Leichtathleten vorgehalten. In den nächsten Tagen gehen dann die Arbeiten an der Tartanbahn weiter.

Unmittelbar nach dem Aufbringen der Basis- und Nutzschicht auf der Laufbahn dürfe der Innenraum des Waldstadions wegen des mehrtägigen Abtrocknungsprozesses "unter keinen Umständen betreten werden, da es sonst zu Schäden kommen kann, die wiederum kostenintensiv nachgebessert werden müssen", begründete der Leiter des Amtes für Schule und Sport, Werner Hoffmann, die Sperrung. Die Kosten für die Sanierungsarbeiten beziffert der in der Stadtverwaltung für die Maßnahme an der Tartanbahn zuständige Ingenieur Michael Müller auf annähernd 300 000 Euro. Mit der Fertigstellung rechnet er - je nach Wetterlage - Mitte/Ende Mai. Um den Trainingsbetrieb für die Vereine einigermaßen aufrecht zu erhalten, hat das Sportamt Ausweichmöglichkeiten für die Sportler erarbeitet. "Wir werden den Leichtathleten der DJK LC Erbach und des TV Homburg die Nutzung des Sportzentrums Erbach sowie des Außengeländes anbieten", erklärte Michael Kuhlgatz vom Sportamt. Darüber hinaus stelle das Sportamt für die Vereine gerne Kontakte zum Johanneum oder nach Zweibrücken und Waldmohr her, damit man die dortigen Anlagen nutzen könnte.