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Spende statt Präsente: Spenden statt Weihnachtspräsente

Spende statt Präsente : Spenden statt Weihnachtspräsente

Kreissparkasse Saarpfalz übergibt jeweils 1000 Euro an Vertreter der sieben Kommunen des Kreises.

In der vergangenen Woche wurde nicht nur der neue Kalender „200 Jahre Saarpfalz“ der Kreissparkasse und der Saarpfalz-Touristik vorgestellt (wir berichteten). Das Geldinstitut nutzte auch gleich die Gelegenheit, insgesamt 7000 Euro an die Kommunen im Saarpfalz-Kreis zu überreichen. Der Betrag kommt zustande, indem die Kreissparkasse auf ihre sonst üblichen Kundengeschenke zu Weihnachten verzichtet.

Mit dem Geld wolle man Projekte unterstützen, die vielleicht aus dem normalen Haushalt nicht so einfach zu finanzieren sind, erklärte Sparkassendirektor Armin Reinke im Beisein seines Kollegen Ralph Marx. Seit drei Jahren handhabe man das jetzt schon so. Die Vertreter der sieben Kommunen erklärten in kurzen Worten, wofür sie die Spenden von jeweils 1000 Euro verwenden wollen. „Lachende Kinderaugen sind etwas Schönes“, so die Beigeordnete der Stadt Homburg, Christine Becker. „Wir wollen das Geld in diesem Jahr an die Klink-Clowns im Palliativzentrum der Uniklinik weiterreichen. Der Bexbacher Beigeordnete Wolfgang Imbsweiler sagte man wolle den neuen Spielplatz an der Gulliverwelt im Blumengarten mit weiteren Spielgeräten aufwerten. Der Beigeordnete der Gemeinde Gersheim, Klaus Hussong, erklärte, dass man mit dem Geld die jährliche Sportler- und Kulturschaffenden-Ehrung durchführen wolle. „Das ist eine wichtige Veranstaltung, da sie das Ehrenamt stärkt. Wir als finanzschwache Gemeinde hätten große Probleme das sonst anzubieten. Noch kein konkretes Projekt hatte der Bürgermeister der Gemeinde Kirkel-Limbach, Frank John, im Sinn. Klar sei nur, dass das Geld in die Jugendarbeit fließe. Der St. Ingberter Oberbürgermeister Hans Wagner erläuterte, dass die Stadt im Park der Seyen-Anlage habe Spielgeräte demontieren müssen, weil sie nicht mehr standsicher waren. „Da können wir jetzt noch besser und schöner nachrüsten“.

Die Stadt Blieskastel will das Geld für ihr Projekt „Essbare Stadt“ verwenden, wie die Beigeordnete Brigitte Adamek-Rinderle erklärte. Öffentliche Blumenkübel und Beete werden dabei mit Kräutern und Gemüse bepflanzt. Vor allem aber habe man die Stadtgärtnerei wieder instand gesetzt. „Da ist ein ganz toller Garten entstanden, in dem Schulklassen ihre eigenen Beete haben.“ Der Bürgermeister der Gemeinde Mandelbachtal, Gerd Tussing, hatte noch keinen konkreten Plan für die Verwendung der Spende mitgebracht, klar war nur: Mit dem Geld werden ehrenamtliche Projekte in den Ortsteilen unterstützt.