Spende für Hospiz: Spende über 32 000 Euro für ein Mehrgenerationen-Hospiz

Spende für Hospiz : Spende über 32 000 Euro für ein Mehrgenerationen-Hospiz

Von Markus Hagen

Auf dem Gelände des Universitätsklinikums in Homburg soll ein Mehrgenerationen-Hospiz gebaut werden. Dazu Georg Weber, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins für altersübergreifende Palliativmedizin: „Vorgesehen sind in einem eigenen Neubau zwölf Plätze, acht Plätze für Erwachsene und vier Plätze vier Kinder.“ Die Einrichtung soll in Zusammenarbeit mit den Awo-Landesverbänden Saarland und Rheinland/Pfalz gebaut werden. Drei bis sechs Millionen Euro werden als Investitionssumme genannt. Der mögliche Baubeginn könnte Mitte 2018 sein. Einen kleinen, aber nicht unwesentlichen Baustein zur Finanzierung dieses Projektes ergab die Spendensumme in Höhe von 32 000 Euro aus dem dritten 24-Stunden-Spendenlauf, der Anfang September in Landsweiler-Reden stattfand. Im Starterfeld erliefen 454 Sportler, darunter viele Patienten und Mitarbetier der Universtitätskliniken Homburg, die erstaunliche 3730 Runden. Nach 24 Stunden wurden insgesamt 6714 Kilometer notiert, die die Teilnehmer dieses Benefizlaufes erliefen.
Anja Becker, Teamleiterin der Palliativabteilung am UKS in Homburg und der ärztliche Leiter, Professor  Sven Gottschling, freuten sich über die hohe Spendensumme. Ihr Dank bei der Übergabe der Gelder galt nicht nur an alle Läuferinnen und Läufer, sondern auch an die drei beteiligten Vereine SSV Heiligenwald und der TG Landsweiler-Reden sowie dem DRK-Ortsverband Landsweiler, die mit insgesamt gut 50 Helfern für die Organisation und den Ablauf stemmte.

 Indessen kündigten die Organisatoren dieses Laufes, Gerhard Closs, Vorsitzender der TG Landsweiler und Kerstin Grony, Vorsitzende des SSV Heiligenwaldes, an, dass ihre Vereine sehr gerne im nächsten Jahr den vierten 24-Stunden-Spendenlauf ogranisieren. Der Termin steht mit dem 1. auf 2. September 2018 bereits fest.

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