Spaß mit dem hartnäckigen Froschkönig

Spaß mit dem hartnäckigen Froschkönig

Homburg. Das Kindermärchen "Der Froschkönig" zählt zu den wohl bekanntesten und schönsten deutschen Märchen. Für die lebensechte Umsetzung der beliebten Geschichten der Gebrüder Grimm ist das Allgäuer Märchentheater schon seit Jahren berühmt

Homburg. Das Kindermärchen "Der Froschkönig" zählt zu den wohl bekanntesten und schönsten deutschen Märchen. Für die lebensechte Umsetzung der beliebten Geschichten der Gebrüder Grimm ist das Allgäuer Märchentheater schon seit Jahren berühmt. Bereits zum fünften Mal war das Familienunternehmen der Sperlichs aus Speyer und Markoberdorf im Ostallgäu am Mittwochabend mit einem Märchenstück in der Aula des Saarpfalz-Gymnasiums Homburg zu Gast. Die sieben Darsteller nahmen bei der Aufführung des Froschkönigs die annähernd 300 kleinen und großen Besucher mit auf eine Reise in die Märchenwelt der Gebrüder Grimm. Dabei ging es inmitten einer märchenhaften und fantasievollen Dekoration um eine hochnäsige Prinzessin, eine verlorene Goldkugel und einen verzauberten Frosch. "Wir halten uns wie immer nahe an die Vorlage der Gebrüder Grimm und versuchen, den Kindern die Märchen lebensnah näher zu bringen", erklärte Stefan Sperlich, der mit Bruder Henry und dessen Ehefrau Sonja das Märchentheater in sechster Generation leitet. Gerade die die klassischen Märchen sieht er in Zeiten von Computer und neuer Medien als willkommene Abwechslung. Und so erlebte das Publikum bei seiner fantastischen Reise in die zauberhafte Märchenwelt die Geschichte vom Froschkönig (Lajana Sperlich). Zunächst kommen Prinz Löwenherz (Henry Sperlich) und sein treuer Knappe Heinrich (Stefan Sperlich) in den Wald. Dort treffen sie auf eine Nymphe (Sarah Sperlich), die den Prinzen in einen Frosch verwandelte. Das Märchen handelt von der schönen Prinzessin Tausendschön (Jane Sperlich), die eines schönen Tages mit ihrer Goldkugel an einem Brunnen spielt. Als die Kugel aber in den Brunnen fällt, kommt ein Frosch an die Wasseroberfläche und bietet ihr unter einer Bedingung seine Hilfe an. Die Prinzessin muss seine Spielgefährtin sein. Diese willigt zunächst ein, doch als der Frosch die Kugel aus dem Wasser geholt hat, rennt die Prinzessin schnurstracks in ihr Schloss und zum König (Rudolf Sperlich) zurück. Aber sie hat nicht mit der Hartnäckigkeit des Frosches gerechnet, der lässt sich nicht abwimmeln. Und so nimmt die bekannte Geschichte ihren Lauf. Der siebenjährigen Mia hat besonders die Nymphe mit den langen blonden Haaren gefallen, "aber die Prinzessin war auch schön". Für den kleinen Nico war der Frosch das Schönste. "Der ist so komisch gehüpft", erzählte der Fünfjährige. Unter den Zuschauern waren auch die Sonnenkinder des Jägersburger Kindergartens mit einigen Erwachsenen. "Wir haben gerade ein Märchenprojekt mit verschiedenen Märchen der Gebrüder Grimm durchgeführt und da bildet der Besuch des Märchens vom Froschkönig einen würdigen Abschluss", betonte Anerkennungs-Praktikantin Sabrina Schwamberger, welche das Projekt im Kindergarten geleitet hat.

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