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Sparkassen im Saarpfalz-Kreis schließen: Grüne fordern Altenativen

Widerstand weitet sich aus : Sparkassen-Schließungen im Saarpfalz-Kreis: Grüne fordern „alternative Angebote“

Der Widerstand gegen die Schließung von zehn Standorten der Kreissparkasse Saarpfalz zum 1. März weitet sich aus. Nun haben sich auch die Kreis-Grünen zu Wort gemeldet.

Neben den Plänen an sich kritisieren die Grünen, dass der notwendige Dialog „nicht ideal verlaufen“ sei. Das zeige sich „nicht zuletzt am Beispiel Bliesmengen-Bolchen, wo die Schließung selbst für den dortigen Ortsvorsteher überraschend kam“, schreiben sie in einer Pressemitteilung. Sie fordern das Kreditinstitut zudem zu Gesprächen mit den jeweiligen Ortsvorsteherinnen beziehungsweise Ortsvertrauenspersonen auf. Dabei solle auch das weitere Vorgehen besprochen werden, „um so die Folgen der Schließungen abzumildern und alternative Angebote zu schaffen“. 

Das ist die Begründung der Kreissparkasse

Die Kreissparkasse hatte ihre Entscheidung, die Filialen zu schließen, damit begründet, dass sich das Kundenverhalten geändert habe. Die Nutzerzahlen in den Filialen gingen seit Jahren zurück. Es werde auch weniger Bargeld am Automaten abgehoben, so hatte es geheißen.

Aus Sicht der Grünen sollte geprüft werden, an welchen bisherigen Filial-Standorten es Lebensmittelmärkte oder Poststellen in der Nähe gebe, die für die Einrichtung von Selbstbedienungs-Terminals in Frage kommen. Auch der Einsatz von Sparkassen-Bussen zu festen Zeiten an festen Orten wäre „eine Option“, so die Grünen-Kreisvorsitzende Lisa Becker. Die KSK sollte zudem auf bestehende Serviceangebote, wie den „Bargeld-Bringservice“ hinweisen und diese gegebenenfalls ausbauen.