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Sozialverband VdK in neuem Büro in der Kirchenstraße

Sozialverband VdK in neuem Büro in der Kirchenstraße

Seit gestern findet man das Büro des Sozialverbandes VdK in der Homburger Kirchenstraße 1. Dort sind eine Juristin und zwei Sekretärinnen ständig vor Ort, ein ehrenamtlicher Berater kommt einmal pro Woche vorbei.

Wer weiß schon, was sich hinter der Abkürzung VdK verbirgt? 1950 unter dem Namen "Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands" gegründet, ging es dem Verein zunächst um die Solidarität und die gegenseitige Unterstützung von Menschen, die mit Behinderungen aus dem Krieg zurückgekommen waren, um die Versorgung der Witwen und Waisen, die ihr Recht auf Unterhalt geltend machen mussten - in einer schwierigen Zeit, in der niemand etwas zu verschenken hatte.

Es ist ein großer Verdienst des VdK, dass er von Anfang an die Menschen ernst nahm, denen der Krieg viele Wunden geschlagen hatte, nicht nur seelischer, sondern eben auch finanzieller Art. Als mit der Zeit die akuten Probleme der Kriegsgeneration abnahmen, rückte das zweite Standbein des VdK, die Sozialberatung, in den Vordergrund.

Und dabei ist es bis heute geblieben. Der VdK ist mit 41 000 Mitgliedern saarlandweit und 6000 im Kreis der größte Sozialverband. Er berät in Rechtsfragen, insbesondere bei Renten- und Krankversicherungsfragen, er hilft, Behördensprache zu verstehen und ist erste Anlaufstelle für Bürger, die eine Rechtsberatung brauchen, sich aber keine teure Kanzlei leisten können. Gestern hat der Verband in Homburg neue Räume bezogen, in der Kirchenstraße 1, direkt neben dem Café Ecker. Zur Einweihung kamen der Homburger OB Schneidewind, Landrat Gallo und viele Mitglieder und Verantwortliche des Verbandes. Der größte Wunsch: Die Mitgliederzahl möge konstant bleiben.

Öffnungszeiten: montags bis freitags von 9 bis 12.30 Uhr, donnerstags zusätzlich auch nachmittags von 14 bis 16 Uhr.