So geht's mitten ins Herz hinein

Auch in diesem Jahr öffnen Uniklinikum, Forschungseinrichtungen und medizinische Fakultät wieder ihre Tore

Die Lange Nacht der Wissenschaft steht bevor. Wer am 23. Juni ans Uniklinikum kommen möchte, sollte sich jetzt schon gut informieren, denn das Programm wird wieder so umfangreich sein, dass man schon vorher wissen sollte, was man besuchen möchte. Am Mittwoch wird es vorgestellt und ist danach auch erhältlich.

Die Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes und das Universitätsklinikum laden wieder ein zur Langen Nacht der Wissenschaften auf dem Homburger UKS-Campus. Sie findet in diesem Jahr am Freitag, 23. Juni, statt. Von 16 bis 22 Uhr gewähren Kliniken und Institute einen Blick hinter die Kulissen. Wie immer, werden hauptsächlich Familien mit kleineren Kindern am Spätnachmittag erwartet, während Oberstufen-Schüler aus dem ganzen Saarland lieber später kommen. Denn sie wollen sich nicht nur übers Medizin-Studium informieren, sondern nutzen auch immer gerne das Party-Proggramm bis in die Nacht.

Die Lange Nacht der Wissenschaften hält auch in diesem Jahr wieder weit über 100 Angebote für die ganze Familie bereit: Vom begehbaren Herz-Modell über spannende Vorträge und Führungen bis hin zu den beliebten Mitmachangeboten. Natürlich immer im direkten Kontakt zu den Experten und der Möglichkeit, sich die eigenen Fragen beantworten zu lassen.

Den Aufbau des Herzens können die Besucher im großen, begehbaren Modell im Foyer der neuen Klinik für Innere Medizin, IMED (Geb. 41), selbst erkunden. Die Herzspezialisten vor Ort erklären alles Wissenswerte.

Ebenfalls im IMED-Foyer ist die Wanderausstellung der Deutschen Universitätsklinika zu sehen: Auf 33 lebensgroßen Fotoaufstellern erzählen Patienten ihre großen und kleinen Geschichten. Wie die der kleinen Emmi, die dank der Homburger Mediziner mit elf Monaten das erste Mal die Stimme ihrer Mutter hörte. Spannende Vorträge gibt es such zum Impfen, zur Rauchentwöhnung, zum gesunden Altern, über Klinische Studien und zur Behandlung von Angststörungen.

An vielen Stellen kann selbst ausprobiert werden, so beispielsweise am OP-Simulator, beim Ultraschall oder beim Versuch, selbst unter dem Mikroskop an einer Paprika zu operieren.

Interessierte profitieren von den Angeboten der Kliniken: Es können eine automatisierte 5-fach-Blutdruckmessung, ein Herz-Ultraschall, eine Lungenfunktionsmessung oder auch eine Hörmessung durchgeführt werden.

Mit verschiedenen Führungen gewinnen die Besucher einen Einblick in den Schockraum, den Zentral-OP, den Kreißsaal und das Zentrallabor. Die bei Kindern besonders beliebten Angebote wie das Anlegen von Gipsverbänden und die Rettung der Banane stehen natürlich auch wieder auf dem Programm.

Das Zentrum der Veranstaltung ist wie gewohnt die Festwiese im Haupteingangsbereich des Klinikums. Nach der offiziellen Eröffnung um 17 Uhr sorgen dort die Uni-Bigband und die Gruppe X-Pression für das musikalische Rahmenprogramm. Mit einer professionellen Gastronomie in Biergarten-Atmosphäre ist dort für das leibliche Wohl ebenfalls bestens gesorgt. Der bekannte Bimmelbahn-Service fährt die Besucher kostenlos durch das Gelände. Verantwortlich für die Organisation der Langen Nacht sind Professor Michael Menger, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes, Professor Bernhard Schick, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums und Professor Matthias Hannig, Direktor der Klinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und Präventive Zahnheilkunde am Universitätsklinikum.

Auch für die Lange Nacht der Wissenschaften 2017 gibt es zwei Ausgaben des Programms, ein ausführliches mit allen Angeboten und eines speziell für Kinder. Diese findet man im Internet unter www.uks.eu/langenacht Das allgemeine Programmheft liegt am Klinikum sowie in verschiedenen Einrichtungen in der gesamten Region aus und wird auch am Veranstaltungstag auf dem Campus verteilt.