Skulpturenstraße anlegen

Homburg/Zweibrücken. Künstler aus der Region Zweibrücken und Homburg haben sich zu der Künstlergruppe ZWHOM zusammengeschlossen

 Ein Modell der neuen Skulptur in der Region. Foto: SZ/privat
Ein Modell der neuen Skulptur in der Region. Foto: SZ/privat

Homburg/Zweibrücken. Künstler aus der Region Zweibrücken und Homburg haben sich zu der Künstlergruppe ZWHOM zusammengeschlossen. Unter der Verwendung zeitgemäßer Ausdrucksmittel der Skulptur wollen sich die Künstler mit der historischen und ortsspezifischen Situation der Region, des Saar-Pfälzischen Raumes auseinander setzen und den "Karlsweg" als Skulpturenstraße zwischen dem Karlsberg in Homburg und Tschifflick in Zweibrücken anlegen. Dabei werden Gärten, Parkanlagen, Schlösser und Klöster als Orte begriffen, die mit Spuren und Erinnerungen befrachtet sind. Dieser Raum operiert mit Grundbegriffen der landschaftlichen und architektonischen Umgebung, ein Existenzraum, in dem gelebt und sich bewegt wird. Nachdem in Homburg mit den "Lindenstelen" ein erster historischer Ort am Alten Marktplatz auf dem "Karlsweg" gesetzt wurde, kann jetzt in der Tschifflicker Anlage in Zweibrücken auf rheinland-pfälzischer Seite eine zweite Skulptur aufgestellt werden: "Der Wanderer - Stanislaus", eine Edelstahlskulptur von Gernot Waldner auf einer Steinplatte mit Text von Wolfgang Ohler. Der bekannte 66-jährige Künstler Gernot Waldner lebt in Homburg und lehrte Kunst am Zweibrücker Hofenfels-Gymnasium. Im Rahmen der Veranstaltung mit Enthüllung der Skulptur "Der Wanderer - Stanislaus" am Freitag, 10. Oktober, 16 Uhr, im Romantik Hotel Landschloss Fasanerie in Zweibrücken wird auch der bekannte Homburger Performance Künstler Jochen Maas auftreten. Moderiert wird die Veranstaltung von Jürgen Flettner vom SWR-Fernsehen in Mainz, der auch vielen Homburgern durch die Ausstellung "Grenzwerte - Spurensuche - der Karlsweg" im November 2007 in der Altstadt durch seine interessanten Bühnengespräche ein Begriff sein wird. Zur Enthüllung der Skulptur "Der Wanderer - Stanislaus" spricht unter anderem auch Iwona Wiemer (Homburg) von der Deutsch-Polnischen Gesellschaft, die sich mit dem emigrierten Polenkönig Stanislaus Leszczynski beschäftigt, der zu den bedeutenden historischen Persönlichkeiten in Zweibrücken zählt. Sein Wirken im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken steht im Mittelpunkt ihrer Ausführungen. Über ihr Projekt sprechen auch die beiden Künstler Wolfgang Ohler und Gernot Waldner. Die Begrüßung der Gäste übernimmt der Zweibrücker Bürgermeister Heinz Heller. red