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Siemens unterstützt in Homburg Elterninitiative

Spende : Hilfen für Menschen, die schwere Zeiten durchleben

Die Siemens-Niederlassung Saarbrücken unterstützt seit Jahren die Elterninitiative krebskranker Kinder mit Spenden.

Zum elften Mal in Folge hat die Siemens-Niederlassung Saarbrücken die Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland mit einer Jahresspende in Höhe von 2500 Euro unterstützt. Bei einem Termin vor Ort in der Villa Kunterbunt übergab Achim Pecka, der Sprecher der Niederlassung, den Betrag offiziell an die Vorstandschaft der Elterninitiative in Person des ersten Vorsitzenden Michael Schneider und der stellvertretenden Vorsitzenden Ina Ruffing. Im Gespräch mit unserer Zeitung skizzierte Ruffing dabei, wozu die Spendenmittel von Siemens eingesetzt werden sollen.

„Wir beschäftigen seit dem 1. Januar 2019 in Teilzeit eine Sozialarbeiterin in der Nachsorge – weil nach Abschluss der Therapie noch vieles im Argen liegt. Und seit dem 1. Juli haben wir eine Erzieherin auf einer Halbtagsstelle eingestellt.“ Achim Pecka begründete die Unterstützung seitens seines Unternehmens so: „Gesellschaftliches Engagement war von Beginn an ein integraler Bestandteil von Siemens. Wir wollen zur nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaften beitragen, in denen wir tätig sind. Dies gilt insbesondere für Menschen in der Region, die schwere Zeiten durchleben müssen.“ Im Rahmen der Aktion „Spenden statt Geschenke“ verzichte Siemens in Deutschland seit vielen Jahren schon auf Geschenke an Kunden und spende das Geld stattdessen an soziale Einrichtungen. „Nachdem wir die bedeutende Arbeit der ‚Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland‘ bereits seit elf Jahren mit Spenden unterstützen, ist es für mich eine Herzensangelegenheit, den Scheck auch in diesem Jahr wieder persönlich übergeben zu dürfen“, sagte Pecka.

„Ich bedanke mich im Namen des Vereins recht herzlich für diese Spende, denn damit sind wir unserer Aufgabe, dem Patienten und dessen Familie nach dem Krankenhausaufenthalt eine professionelle Anlaufstelle zu sein, wiederum ein Stück nähergekommen“, so Ruffing. „Eine Krebserkrankung im Kindesalter betrifft und belastet die gesamte Familie. Prioritäten verschieben sich, der gewohnte Alltag gerät aus den Fugen. Neben einer hervorragenden medizinischen Versorgung bedarf es daher einer optimalen psychosozialen Betreuung des Kindes und der Familie. Nach Abschluss der Intensivtherapie sind die Patienten und ihre Familienangehörigen oft deutlich erschöpft und die Rückkehr in eine neue Alltagsnormalität gestaltet sich häufig langwieriger als gedacht. Die psychosoziale Nachsorge ergänzt hier vielfältig die onkologische Nachsorgesprechstunde.“