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Sie nehmen die Krise auf die Schippe

Sie nehmen die Krise auf die Schippe

Homburg. Mit seinem neuen Programm "Im schönsten Krisengrunde" glänzte am Freitagabend das Homburger Frauenkabarett zur Eröffnung der Frauen-Kultur-Aktionswoche des Saarpfalz-Kreises vor 700 Gästen im Kulturzentrum Saalbau.Wieder einmal stellte das Quintett unter Beweis, dass Frauenkabarett nicht unbedingt männerfeindlich und banal sein muss

Homburg. Mit seinem neuen Programm "Im schönsten Krisengrunde" glänzte am Freitagabend das Homburger Frauenkabarett zur Eröffnung der Frauen-Kultur-Aktionswoche des Saarpfalz-Kreises vor 700 Gästen im Kulturzentrum Saalbau.Wieder einmal stellte das Quintett unter Beweis, dass Frauenkabarett nicht unbedingt männerfeindlich und banal sein muss. Mit geistreichen Pointen wussten die Frauen ihr Publikum im Saalbau bestens zu unterhalten. Die Damen nahmen mit ihrem neuen Programm das Weltgeschehen auf die Schippe und widmeten sich der Krise.So manche gesellschaftliche Fehlentwicklung beleuchtete das Quintett auf seine Weise. Voll mit Pointen, lauten und leisem Humor, Politischem und auch Alltäglichem würzte das Kabarett die Zutaten zu seinem neuen Programm "Im schönsten Krisengrunde".Mal nur mit Worten, manchmal aber auch mit Liedern und Klamauk, ging das Homburger Frauenkabarett mit seinem Programm durchaus in die Tiefe und rückte so manchem gesellschaftlichen Missstand zu Leibe. Ohne den Beigeschmack von allzu viel Feminismus, präsentierte das Homburger Frauenkabarett in Sketchen die "Volksschlagerparade", Aktuelles aus dem Bereich der Kirche, berichtete vom starken Einfluss der Hormone auf das Leben von Mann und Frau und vermittelte allerlei Nachdenkliches zum Thema "Zeit". Mal mit schrillem Klamauk, dann aber wieder mit Tiefgang, brachte das Kabarett seine Sichtweise der alltäglichen und politischen Dinge den Gästen im Saalbau näher. Kabarett mit TiefgangDas Quintett mit Silke Müller, Gisela Walter, Heidi Hennen, Birigit Schöndorf und Ursula Pfeiffer-Anslinger riss die Zuschauer zu wahren Beifallsstürmen hin und ließ sich natürlich gerne um eine Zugabe bitten.Birigit Rudolph, die Frauenbeauftragte des Saarpfalz-Kreises, sagte, die Frauen-Kultur-Aktionswoche, die vor 21 Jahren als Experiment gestartet wurde, sei inzwischen zu einer Tradition im Saarpfalz-Kreis geworden.Mit dem Auftritt des Homburger Frauenkabaretts im voll besetzen Saalbau wurde am Freitag gleich ein Glanzpunkt zum Auftakt der 21. Frauen-Kultur-Aktionswochen gesetzt.Das Quintett, das bereits acht Tage vorher sein neues Programm im ebenfalls ausverkauften Saalbau präsentiert hatte (wir berichteten), untermauerte mit seinem Auftritt erneut seinen guten Ruf, den es sich seit Jahren erworben hat. uh