1. Saarland
  2. Saarpfalz-Kreis
  3. Homburg

Schüler von Saarpfalz- und Mannlich-Gymnaisum machten bei Rad - Aktionstag mit

Aktionstag in Homburg kam gut an : Sternfahrt mit dem Rad zur Schule

Etwa 40 Homburger Fünft- bis Neuntklässler waren einem Aufruf der BUND-Regionalgruppe Bliesgau und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club gefolgt. Das Fazit war positiv.

Bewegung ist für Kinder gut, das ist bekannt. Auch der tägliche Schulweg bietet dazu Chancen. So hatte die BUND-Regionalgruppe Bliesgau und der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) Saarland Schüler des Homburger Mannlich- und des Saarpfalz-Gymnasiums dazu eingeladen, vergangenen Donnerstag statt mit dem Bus oder dem Auto den Schulweg mit dem Fahrrad anzugehen.

 Rund 40 Schüler der fünften bis neunten Klassen beider Schulen folgten der Einladung. An bestimmten Orten in den Stadtteilen von Homburg gab es Treffpunkte, von wo die Schüler unter Begleitung von Mitarbeitern der BUND-Regionalgruppe und des ADFC zu ihrer Schule fuhren. Mit dabei auch Ute Kirchhoff, die Radbeauftragte der Stadt Homburg: „Diese Aktion war eine sehr gute Idee der beiden Veranstalter. Wenn es möglich ist, sollten unsere Schulkinder vom Öffentlichen Nahverkehr aufs Rad umsteigen.“ Allerdings gebe es in Homburg und Umgebung einige Probleme, um gefahrlos den Schulweg mit dem Zweirad zu nehmen. „Bei unserer Tour zu den beiden Gymnasium haben wir den Kindern gezeigt, wie sie möglichst unter Benutzung von Radwegen und anderen nicht für Autos zulässigen Wegen zu ihrer Schule kommen können“, so Kirchhoff.

Thomas Fläschner vom ADFC Saarland und Heike Sicurella, Mitarbeiterin der BUND-Regionalgruppe Bliesgau, freuten sich, dass mit 40 Teilnehmern viele Kinder bei dieser erstmals in Homburg durchgeführten Aktion mitmachten. Fläschner: „Es muss nicht immer der Bus sein oder die Anfahrt mit dem Auto. Wir möchten mit dieser Aktion die Kinder sensibilisieren, mehr Sport zu treiben. Mit dem Rad zur Schule fahren und zurück, das ist mit Sicherheit schon ein erster Schritt dazu“. Und Heike Sicurella ergänzt, dass auch Schüler mit der Nutzung ihres Rades etwas für die Umwelt tun können: „Schulwege mit dem Auto bringen unnötige Belastungen unserer Umwelt.“

Mit dem Rad zur Schule fahren, kam jedenfalls bei den jugendlichen Teilnehmern ganz gut an. Emilia Sophie Jakob kam aus Bruchhof per Zweirad. „Ich finde das sehr schön, mit dem Rad zu fahren. Ich kann mir vorstellen, das nun öfter zu tun“, so die Elfjährige der Klasse 5a des Saarpfalz-Gymnasiums. Auch der zehnjährige Felix Müller aus der gleichen Schule meint: „Eine gute Viertelstunde war ich unterwegs. Mir macht das aber nichts aus.“ Und der neunjährige Daniel Schaller aus Bruchhof will auf jeden Fall nun mit dem Rad zum Saarpfalz-Gymnasium fahren, statt täglich den Bus zu nehmen.

 Begleitet wurden die Schüler zudem von der Polizei, die selbstverständlich auch mit dem Rad dabei war.Bevor die Kinder nach Schulschluss wieder in Begleitung den Rückweg in Angriff nahmen, konnten sie die Räder auf den Schulhöfen des Mannlich- und Saarpfalz-Gymnasiums in den Schulpausen auf ihre Sicherheit überprüfen lassen. Thomas Fläschner vom ADFC: „Voraussetzung für den Schulweg mit dem Rad ist natürlich, dass das Zweirad auch allen sicherheitstechnischen Vorgaben entspricht und nicht die Nutzung des Rades den Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer gefährdet.“

www.adfc-saar.de