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Schlossberghöhlen in Homburg sind ab 11. Mai wieder zugänglich

„Phantastische Welten“ : Spannende Ausstellung in den Schlossberghöhlen

Kaum war die Ausstellung „Phantastische Welten“ in den Homburger Schlossberghöhlen Mitte März eröffnet worden, da ging wegen der Corona-Pandemie so gut wie nichts mehr. Folgerichtig konnte sich auch niemand mehr die Fotografien anschauen, die dort gerade erst aufgehängt worden waren.

Wochenlang hingen sie in den Höhlen und dies, ohne ein Publikum zu finden. Erst als die Sehenswürdigkeit am 11. Mai wieder öffnen durfte, waren auch die Bilder wieder zugänglich. Da es schon etwas Besonderes ist, dass sie an diesem Ort hängen, und da ja kaum einer die Gelegenheit hatte, sie zu sehen, wurde die Ausstellung verlängert – die „Nachholzeit“ dauert bis zum 30. August.

Dass die Bilder überhaupt hierher kamen, liegt auch am Künstler Jochen Maas. Denn dieser sah sie in Saarbrücken und dachte sich: die Schlossberghöhlen sind ein magischer, ein fantastischer Ort. Wo könnte eine Ausstellung mit Fotografien, die beim Fantasie- und Rollenspielkonvent Fark in Landsweiler-Reden entstanden sind, besser untergebracht werden als dort? Und so landete die Fotoschau als Teil der Reihe „Pictures of Pop“, die vom saarländischen Poprat ins Leben gerufen wurde, in Homburg. Maas schuf die Verbindung zwischen dem Homburger Kulturamt und dem Poprat – ohne ihn wäre es wahrscheinlich nicht dazu gekommen (wir berichteten).

Wer sich die Schau ansieht, der wird in andere Welten entführt. Denn entstanden sind die Bilder ja beim riesigen Konvent in Landsweiler-Reden. Hier treffen sich Fantasy-Fans und Rollenspieler, viele Teilnehmer sind dabei als Fantasie-Figuren verkleidet – und so ein gefundenes Fressen für viele Fotografen. Elfen, Orks, Zombies, Star-Wars-Krieger, Ritter, Meerjungfrauen und Cowboys sind dort unterwegs und gehen ihnen direkt vor die Linse oder verabreden sich mit ihnen für ein Shooting.

Die Homburger Schlossberghöhlen können derzeit täglich von 9 bis 17 Uhr besucht werden; letzter Einlass ist um 16 Uhr. Es gelten die Corona-Hygienemaßnahmen. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wird empfohlen, da es sich bei den Höhlen um geschlossene Räume handelt, so die Stadt. Ebenfalls stehen Mittel zur Desinfektion der Hände zur Verfügung. Der Einlass erfolgt pro Person/Familie, um Gruppenansammlungen zu vermeiden. Empfohlen werden beim Besuch festes Schuhwerk und angemessene Kleidung, da die Temperatur konstant zehn Grad Celsius beträgt. Damit sich nicht zu viele Personen gleichzeitig im Wartebereich aufhalten, sollte man sich unter Tel. (0 68 41) 20 64 anmelden.

www.homburger-schlossberghöhlen.de