Schausteller hoffen auf heutigen Familientag

Schausteller hoffen auf heutigen Familientag

Die Osterkirmes in Homburg leidet unter wechselhaftem Wetter.

Tolle Fahrgeschäfte, Imbissbuden, Süßwarenstände: Die Osterkirmes bot am Osterwochenende auf dem Gelände vor dem ehemaligen Hallenbad eine Vielzahl von Attraktionen. Wie immer bietet sie den Schaustellern eine Gelegenheit zum Start in die neue Saison. Doch dieser frühe Zeitpunkt hat eben so seine Tücken - das Wetter spielte halt leider nicht so richtig mit. "Es ist bisher schwach gelaufen", sagte montags Organisator Jonny Spangenberger, der erstmals die Leitung von seinem Schwiegervater Wolfgang Feix übernommen hatte. Feix, der als Vater der Osterkirmes gilt, hatte sich aus Altersgründen aus der allerersten Position zurückgezogen. Das hielt ihn aber noch lange nicht davon ab, auch in diesem Jahr beim Aufbau und bei der Durchführung tatkräftig mitzuhelfen. Der erfahrene Schausteller Spangenberger wiederum sagte, dass das Ganze nichts gravierend Neues für ihn sei, da er schon in den letzten Jahren mitgemacht habe. Bei Wind und Regen hatten am Ostersonntag nicht allzu viele Besucher den Weg aufs Gelände gefunden. Der Karsamstag sei als Eröffnungstag wenigstens noch normal verlaufen, meinte Spangenberger, auch wenn es da schon recht kühl war. Im Gegensatz zur viel diskutierten und ganz schwach abgelaufenen Homburger Kirmes, die im Herbst stattfand, stimmte das Angebot der Schausteller an Ostern. "Wir haben das komplette Programm da", meinte Jonny Spangenberger. Ein Autoscooter gehört ja zum Standard bei einer Kirmes; das Riesenrad und das neue Fahrgeschäft der Familie Spangenberger namens "Magic" waren dann die ganz großen Attraktionen der Kirmes. Bei letzterem drehen sich die Gondeln um mehrere Achsen und in mehrere Richtungen. Dadurch erlebten die Fahrgäste sogar kurze Momente der Schwerelosigkeit, nämlich dann, wenn die Gondeln plötzliche Abwärtsbewegungen vollführten. Die bunten Lichteffekte ließen dabei auch das Auge auf eine Fantasiereise gehen - besonders bei Anbruch der Dunkelheit. Bei den Kleineren waren das Trampolin, die Kinderrennbahn und das Flieger-Karussell besonders beliebt. Ein 5D-Simulator sprach alle Sinne der Besucher an. Nicht nur dass die aus dem Kino bekannten 3D-Brillen für räumliches Sehen sorgten - die Sitze wackelten auch noch passend zum Geschehen auf der Leinwand. Daneben sorgten die üblichen Kirmesstände wie die Schießbude, das Ballwerfen oder das Entenangeln für Unterhaltung. Gegen den Hunger gab es Crêpes, Früchte und einen Imbiss mit Rostwurst und Frikadellen.

Und, ach ja, hätte eben auch noch die Sonne gelacht, so hätten die Eltern im extra aufgebauten Biergarten verweilen können, während sich ihr Nachwuchs vergnügte. Vielleicht klappt das ja am heutigen letzten Tag der Osterkirmes - am Familientag sind die Preise der Fahrgeschäfte bis 19 Uhr auf die Hälfte herabgesenkt. Wie immer beginnt die Kirmes um 14 Uhr und endet mit dem großen Feuerwerk, das bei Anbruch der Dunkelheit, also zwischen 20.30 Uhr und 21 Uhr gestartet wird. Traditionell ist das ein Publikumsmagnet auch für Bürger, die vielleicht sonst nicht unbedingt auf eine Kirmes gehen.

Nach dem Bericht des Wetterdienstes soll es sogar trocken bleiben. Für nächstes Jahr erhoffen sich die Betreiber dann wieder bestes Osterwetter.