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Sanierung des Homburger Bürgeramts verzögert sich

Bauarbeiten : Sanierung des Homburger Bürgeramts verzögert sich

Die Sanierungsarbeiten im Homburger Bürgeramt sind „aufgrund von personellen Engpässen und einer Veränderung von Prioritäten komplett in Verzug geraten“. Das teilt Stadtsprecher Jürgen Kruthoff auf Anfrage mit.

Anfang Dezember hatte der Vergabeausschuss dafür votiert, das Bürgeramt hinsichtlich Bodenbeläge, Decken, Elektro- und Datenleitungen sowie Möbeln auf Vordermann zu bringen. Ein derzeit provisorischer Infoschalter sollte verschwinden, die Zugangstür versetzt werden und sechs direkte Schalter sowie je ein Hintergrund- und Bedarfsarbeitsplatz entstehen, dazu ein Selbstbedienungsterminal. Auch die Büros der Fahrerlaubnisstellen und der Abteilungsleitung sollten saniert, ein Kassenautomat unterhalb der Haupttreppe im Foyer aufgestellt werden. „Stand der Dinge ist, dass erst jetzt die meisten Ausschreibungen fertig gestellt wurden beziehungsweise in Kürze fertig gestellt werden“, sagt Kruthoff. Das betreffe etwa Bodenbelag, Trockenbau, Eingangsbereich oder die Büromöbel.

Anfragen für die Planung der Elektro-Arbeiten hätten bisher nichts erbracht und müssten aus diesem Grund ein zweites Mal durchgeführt werden. „Hier scheint es schwierig zu werden, ein Unternehmen zu finden, das diese Planung übernimmt.“ Erfolgt sei die Ausschreibung des Kassenautomaten, er werde voraussichtlich bis Ende Juni zur Verfügung stehen. Auch habe man den Raum für diesen Kassenautomaten mit eigenen Kräften weitgehend hergerichtet.

Die Fachleute der Stadt rechneten damit, dass die Arbeiten im Mai beginnen könnten und dann wie geplant zwei bis drei Monate andauern werden. „An der Regelung, dass das Bürgeramt übergangsweise in die freien Räume des früheren Kulturamts im Erdgeschoss des Rathauses ausweichen wird, hat sich nichts geändert. Ebensowenig an den vorgesehenen Kosten von gut 100 000 Euro“, so Kruthoff abschließend.