Saarpfälzische Spuren in Amerika

Der deutsch-amerikanische Freundeskreis Saar-Pfalz lädt in Homburg zu dem Rundgang „Mit dem Nachtwächter nach Amerika“ ein. Danach folgt eine kulinarisch-historische Soirée auf den Spuren des Infanterie-Regiments von Zweybrücken.

Mit dem Homburger Nachtwächter geht es durch die historische Altstadt. Foto: Kreis. Foto: Kreis

Eine kulinarisch-historische Soirée lädt am Dienstag, 24. Februar, zu allerlei Begegnungen mit einem ebenso spannenden wie weitgehend unbekannten Kapitel der Regional- und Weltgeschichte sowie zahlreichen weiteren "American Traces in Homburg "` ein. 1781 wurde in der Schlacht um Yorktown (Virginia) die Unabhängigkeit der USA erkämpft, nicht zuletzt mit Hilfe jenes legendären "Deutschen Königlich-Französischen Infanterie-Regiments von Zweybrücken oder Royal Deux-Ponts", dessen Angehörige aus diesem Grund bis heute in den Vereinigten Staaten als die "unbesungenen Helden der amerikanischen Revolution" geehrt werden. Aufgestellt worden war diese Freiwilligeneinheit, die in der regionalen und deutschen Geschichte ebenso ihre Spuren hinterließ wie in den Annalen Europas und Nordamerikas, in Zweibrücken sowie in und rund um Homburg . Vor diesem Hintergrund bietet der deutsch-amerikanische Freundeskreis (DAF) Saar-Pfalz am 24. Februar in Homburg die Gelegenheit, an dem Rundgang "Mit dem Nachtwächter nach Amerika'' sowie an einer ungewöhnlichen kulinarisch-historischen Soirée teilzunehmen. Dabei können sich die Gäste um 19 Uhr zunächst auf einen szenischen Vortrag und Kostproben aus der Zeit Herzog Christians IV. von Pfalz-Zweibrücken und George Washingtons freuen. Im Anschluss daran nimmt Volker Appel als "Nachtwächter" die Teilnehmer der Soirée mit auf eine Zeitreise in das 18. Jahrhundert und erschließt ihnen in der Homburger Altstadt zahlreiche, ansonsten weitgehend verborgene Originalschauplätze.

In seiner Rolle als Veteran des Regiments "Royal Deux-Ponts" ermöglicht er zudem überraschende Einblicke und Ausblicke sowie unmittelbare Begegnungen mit jener die Welt verändernden Epoche zwischen Rokoko und Revolution. Darüber hinaus folgt man vielen weiteren "American Traces in Homburg " und erfährt hierbei mehr über die verblüffend zahlreichen Spuren, die Saarländer und Pfälzer in den Vereinigten Staaten und Amerikaner in der Saarpfalz hinterlassen haben. Die Soirée "Mit dem Nachtwächter nach Amerika" beginnt am Dienstag im Homburger Weinhaus, St. Michael-Straße 2.

Da die Teilnehmerzahl aus organisatorischen Gründen begrenzt ist, wird um rechtzeitige Anmeldung gebeten. Anmeldungen sind möglich bei Beate Ruffing, Saarpfalz-Kreis, per E-Mail oder unter Telefon (0 68 41) 1 04-82 15. Im Kostenbeitrag von neun Euro pro Person (zahlbar vor Ort im Homburger Weinhaus) enthalten sind der szenische Vortrag, ein themenbezogener Imbiss mit Stockfisch, Pökelfleisch und "Barock-Brot" sowie die Teilnahme am "Nachtwächter"-Rundgang durch die Homburger Altstadt.

"Mit dem Nachtwächter nach Amerika'' ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des DAF Saar-Pfalz und der Saarpfalz-Touristik/BarockStraße SaarPfalz.