Saalbau wird zur Narrhalla

Homburg. Was für Köln der Gürzenich und für Mainz die Rheingoldhalle, ist für die Homburger Narren das Kulturzentrum Saalbau. Hier veranstaltet unter anderem die traditionsreiche Homburger Narrenzunft seit vielen Jahren ihre Prunksitzung und in diesem Jahr wird erstmals der Faschingsball "Weiberdonner" gefeiert

Homburg. Was für Köln der Gürzenich und für Mainz die Rheingoldhalle, ist für die Homburger Narren das Kulturzentrum Saalbau. Hier veranstaltet unter anderem die traditionsreiche Homburger Narrenzunft seit vielen Jahren ihre Prunksitzung und in diesem Jahr wird erstmals der Faschingsball "Weiberdonner" gefeiert.Die Feuerwehr wird bei den Veranstaltungen mit fünf Mitgliedern vor Ort sein. "Die Feiern im Saalbau sind für die Feuerwehr keine außergewöhnlichen Einsätze", berichtet Wehrführer Bernd Habermann gelassen. "Der Saalbau ist brandschutztechnisch auf dem neuesten Stand", so der Wehrführer. Mit wesentlich mehr Helfern waren die Narren im Einsatz. "Wir haben über 100 Aktive und für die Dekoration ausreichend helfende Hände gehabt", so Rüdiger Scheidewind von der Narrenzunft. Der Stadt-Beigeordnete ist erster Zunftmeister der Narrenzunft und an der Organisation der Veranstaltung beteiligt. "Der Verein wird beim Aufbau intensiv von den Saalbauverantwortlichen und den Hausmeistern unterstützt", so Schneidewind. Drei Tage vor der Seniorensitzung am vergangenen Samstag, begann die Narrenzunft mit der Dekoration. Dabei hat sich im Gegensatz zu den Vorjahren jedoch einiges geändert. "Nach der Renovierung können wir den Saalbau nicht mehr so intensiv schmücken. Früher haben wir auch Nägel in die Wände gehauen, aber das ist jetzt nicht mehr möglich." Trotzdem hat die Dekoration bei der Seniorensitzung (Bericht Seite C 5) die Feuertaufe überstanden. "Die Stimmung war super und die Dekoration ist richtig gut angekommen." Auch Thorsten Bruch, Organisator des Weiber-Donner geht gelassen an seine ausverkaufte Veranstaltung. "Wir beginnen am Dienstag mit den Vorbereitungen für das Fest am Donnerstag", so der Organisator. "Da alle Beteiligten, also Band, Gastronomie oder Technik mit ihrem Bereich zu tun haben, wird es ohne Probleme über die Bühne gehen", glaubt Bruch. Er rechnet mit 15 Helfern beim Aufbau. Am Abend selbst werden dann etwa 45 Helfer im Einsatz sein. "Der Saalbau ist ein idealer Ort. Wir haben hier an Infrastruktur eigentlich alles was wir brauchen."Meinung

Weniger Deko, mehr Stimmung

 Die Veranstaltung im Saalbau am "Fetten Donnerstag" ist bereits ausverkauft. Foto: klö
Die Veranstaltung im Saalbau am "Fetten Donnerstag" ist bereits ausverkauft. Foto: klö

Von SZ-Redakteur Sebastian Klöckner Auch wenn die Wände im Saalbau in diesem Jahr weniger geschmückt sind, sollten die Narren nicht traurig dreinschauen. Bunte Kostüme und eine närrische Grundeinstellung machen aus dem kargsten Saal eine kunterbunte Nacht. Die Senioren haben es am vergangenen Samstag vorgemacht und den Saal mit viel Leben gefüllt. Nun liegt es an den Homburgern. Sie müssen zeigen, dass die Kreisstadt zu den Fastnachts-Hochburgen im Saarland gehört und das hier kräftig gefeiert wird. Auf einen BlickFür den "Weiberdonner" im Saalbau gibt es keine Eintrittskarten mehr. Insgesamt wurden 1500 Eintrittskarten verkauft. Für die beiden Prunksitzungen der Homburger Narrenzunft sind allerdings noch Karten erhältlich. Seit Anfang dieser Woche werden die Restkarten beim Homburger Schlüsseldienst Peter Knott am La Baule Platz in Homburg verkauft. klö