Musikpark : Die Wiedergeburt von Uriah Heep

Circle of Hands spielt am Samstag, 4. Mai, im Musikpark Homburg die größten Hits der britischen Kultband.

Die Konzertreihe im Homburger Musikpark wird am Samstag, 4. Mai, um 20 Uhr fortgesetzt. Die Band Circle of Hands tritt mit dem originalen Uriah-Heep-Bassisten Paul Newton auf.

Seit nunmehr über einer ganzen Dekade gibt es für die Fans der 1970 gegründeten britischen Rockband Uriah Heep, die weltweit fast 40 Millionen Alben verkauft hat, eine echte Alternative. Während die Altrocker um den Gitarristen Mick Box mit modernisiertem Sound und geglätteten Arrangements noch heute um die Welt touren, ermöglicht es Circle of Hands, den Spirit der 70er nachzuvollziehen und die Kompositionen von Ken Hensley (Lady In Black, Free Me, Easy Livin’) in ihrer Urform zu erleben, heißt es in der Pressemitteilung der Stadtverwaltung Homburg.

Darüber hinaus wagt sich Circle of Hands an Werke, welche die Originale noch nie oder seit Jahrzehnten nicht mehr auf die Bühne gebracht haben. Uriah Heep wissen die Verdienste der Badener durchaus zu schätzen. So spielte Circle of Hands bereits im Juli 2004 in London im Vorprogramm des Originals. Im Jahr 2007 absolvierte Circle of Hands den „höchsten“ Auftritt, als man als eine der ersten Bands im Rockmuseum im Münchener Olympiaturm ein umjubeltes Konzert gab. In den letzten Jahren wurde Circle of Hands von Uriah Heep Mastermind und Keyboardlegende Ken Hensley immer wieder für mehrere Auftritte als äußerst kompetente Begleitband gebucht.

Unvergessen sind ihre gemeinsamen Auftritte etwa 2006 auf der Waldbühne in Homburg oder 2009 auf dem Festival „Rock im Reis“ in Kelkheim (Taunus). Doch auch ohne prominente Unterstützung ist der Besuch eines Konzerts eine dreistündige Zeitreise, die Classic­rock-Liebhaber noch lange in Erinnerung behalten werden, sei es auf dem Open-Air, wie 2005 auf dem legendären Frankenberger Open-Air in Aachen vor 2000 Fans oder 2008 in Luzern in der Schweiz. Für die Clubs haben die Jungs denn auch ein attraktives Unplugged-Programm zusammengestellt und einstudiert, das beweist, dass die Musik von Uriah Heep durchaus nicht nur laut funktioniert. Ansonsten – und natürlich auch in Homburg – ist freilich mit vielen Dezibeln zu rechnen.

Nicht nur für Uriah-Heep-Fans ist es eine Vollbedienung, wenn Hammond und Leslie um die Wette kreischen, fette Gitarrenriffs und singende Soli sich abwechseln, Bass und Drums den Druck eines überdimensionalen Föns erzeugen und darüber ein Gesang liegt, der überzeugend an den Ausnahmesänger David Byron erinnert.

Da wundert es nicht, dass die deutsche Krautrocklegende Jane sich die Stimmqualität von Circle-of-Hands-Sänger Torsten Ilg sicherte, 2010 zusammen zahlreiche Auftritte absolvierte und eine CD sowie eine Live-DVD aufgenommen hat. Circle of Hands klingt genauso wie Uriah Heep in ihrer frühen Phase, der sie ihren Weltruhm verdankt und in der sie jede Scheibe, die sie veröffentlichten, prompt vergoldet bekamen. Sie kümmern sich mit endloser Hingabe und großem Erfolg um das einmalige Uriah-Heep-Vermächtnis.

Das englische „Classic Rock Magazin“ hat Circle of Hands bereits als „World´s leading Heep-Tributeband“ geadelt. Es bewahrheitet sich auch die Analyse des Heep-Biographen Uwe Reuters, die Band habe „das legitime musikalische Erbe der Herren Byron, Thain, Kerslake, Hensley und Box angetreten“, sei quasi „Uriah Heep – The next generation“.

In Homburg wird der Original-Heep-Bassist Paul Newton mit von der Partie sein. Er ist Gründungsmitglied der Band und war bis zum Jahr 1971 an den ersten drei Heep-Alben maßgeblich beteiligt. Paul Newton wird eigens aus Birmingham anreisen und nur in Homburg auftreten.

Tickets für die Veranstaltung im Musipark Homburg am 4. Mai gibt es im Vorverkauf für 17 Euro pro Person zuzüglich Vorverkaufsgebühr bei ticket-regional und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse für 20 Euro pro Person. Hardcover-Tickets können nur beim Kulturamt Homburg erworben werden.