Rockmusik : Seventh Sunrise rockt am Samstag den Kunststall in Altstadt

Neu formiert und frisch aufgemöbelt, viele neue Songs im petto, aber zusammen doch über 370 Jahre „auf dem Buckel“ – so wird sich „Seventh Sunrise‟ am kommenden Samstag, 2. Februar, im Altstadter Kunst- und Kulturzentrum „Kunststall‟ präsentieren.

Der Auftritt in dem ehemaligen Bauerngehöft in der Turmstraße beginnt um 20 Uhr, und auf ihrer Setlist haben die gestandenen Mannen eine Fülle von Rock- und Bluesklassikern, freilich wie gewohnt im ureigen­sten und unverwechselbaren Arrangement.

Im Jahr 2008, vor bald elf Jahren also, war die Band auf Initiative von Joe Schindelhauer-Deutscher und Klaus König aus der Taufe gehoben worden. Mit zur Gründungsbesetzung gehört auch noch Andreas Vogel, der weit über die Region hinaus als Liedermacher bekannt ist. Nicht von ungefähr kommt der Name der Formation, „Er spiegelt die diversen, nicht immer schmerzfreien Wechsel und musikalischen Neuorientierungen der Bandmitglieder wider‟, skizziert Joe Schindelhauer-Deutscher, dass jeder einzelne der Musiker im Laufe der Jahrzehnte auf seine Art „Auferstehungen‟ und „Neuerfindungen‟ hinter sich hat.

Sechsköpfig steht die Gruppe aktuell auf der Bühne: Klaus König aus Altstadt am Schlagzeug, Andreas Vogel aus Schwarzenacker als Leadsänger mit der Bluesharp, Christoph Baldus aus Kirkel-Neuhäusel mit der Leadgitarre, Hajo Thinnes aus St. Ingbert am Bass, Rolf Schmidt aus Zweibrücken am Keyboard und eben Joe Schindelhauer-Deutscher aus Altstadt mit Rhythmusgitarre und als Backgroundvokalist sind mit von der Partie.

Seit geraumer Zeit probt „Seventh Sunrise‟ in der Limbacher Dorfhalle, nachdem der bisherige Übungsraum im Keller der Altstadter Volksschule wegen deren Umbau zur Kindertagesstätte nicht nutzbar ist. Im Vergleich zur Anfangszeit hat sich der Sound spürbar verändert, ist härter und rauer geworden.

Ein Blick ins neue Repertoire der Band spricht in dieser Hinsicht Bände: „Heroes“ von David Bowie, „Crossroads“ von Cream, „Jumping Jack Flash‟ von den Rolling Stones, „Tush“ von ZZ Top, „Rainy day woman“ von Bob Dylan oder „Further up on the road“ von Eric Clapton werden zu Gehör gebracht und dürften so manchem Fan klassischer Rock- und Blueshits das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen, zumal als neu arrangierte Coverversionen.

Der Eintritt in den „Kunststall‟ ist frei, am Ende geht aber der Spendenhut um. Da es in der engen Altstadter Turmstraße keine Parkplätze gibt, werden die Besucher gebeten, ihre Fahrzeuge am nahen Friedhof abzustellen.

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