Musikschule: Raum für die Eindringlichkeit der Texte

Musikschule : Raum für die Eindringlichkeit der Texte

„Songs vom falschen Ende der Stadt“ im Foyer der Homburger Musikschule.

Die städtische Musikschule Homburg lädt für Mittwoch, 31. Oktober, 20 Uhr, zu einem weiteren Foyer-Konzert in die Einrichtung in der Schongauer Straße 1 ein. Jeder Kulturschaffende sollte sich von Zeit zu Zeit neu erfinden. Dabei ist es durchaus hilfreich, sich ab und zu seiner Wurzeln zu besinnen, um sich zu erinnern, welchen Lebensträumen man damals nachhing, die im Laufe des weiteren Lebens nach und nach verblassten oder ganz auf der Strecke geblieben sind – sei es durch äußere Umstände, sei es durch neue Ziele, sei es durch Mutlosigkeit oder einem von der Gesellschaft aufoktroyiertes Ideal von „Erwachsen – werden, heißt es in der Pressemitteilung der Musikschule. Das Projekt „Songs vom falschen Ende der Stadt“ ist ein solcher Versuch der „Neu-Erfindung“. Initialzündung war die Begegnung mit einem schmalen Gedichtband eines eher unbekannten Lyrikers aus Saarbrücken – Dieter A. Steinmann -, der Wolli Kaiser dazu brachte, eine langgehegte Idee in die Tat umzusetzen: Gedichtvertonungen in Form von Songs.         So entstanden 24 Lieder mit Texten von Ringelnatz, Mühsam, Tucholsky, Busch, Kästner und Steinmann.

Die Band – Besetzung ist bewusst einfach (klassisch im Rock – Sinne) gewählt, um der Eindringlichkeit der Texte Raum zu geben. Dies korrespondiert mit einer gewissen kompositorischen Gradlinigkeit in der musikalischen Umsetzung:  Wolli Kaiser, Komposition,  Lead-Gesang und Gitarre, Endi Caspar, Gitarre und Gesang, Matze Hoffmann, Bass und Gesang sowie Marius Buck am Schlagzeug. Der Eintritt ist frei, alle interessierten Musikfreunde sind eingeladen.                                                    

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