Demokratie-Konferenz in Homburg: Radikalisierung ist Thema bei Konferenz

Demokratie-Konferenz in Homburg : Radikalisierung ist Thema bei Konferenz

Die Kreisstadt Homburg und das Adolf-Bender-Zentrum laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, regionale Träger, Vereine und Einrichtungen zur vierten Demokratiekonferenz der „Partnerschaft für Demokratie“ für kommenden Mittwoch, 22. November, ein.

Wir erleben, dass Debatten zu den Themen Flucht, Einwanderung oder Religion nicht immer fair geführt werden. Einerseits lebt die Demokratie vom Streit um Positionen und Interessen. Dabei sollten aber nicht die Grenzen der friedlichen Regelung überschritten werden. „Die Hemmschwelle für  Beleidigungen oder Drohungen sinkt“, heißt es in der Pressemitteilung der Stadtverwaltung. Was beeinflusst die Dynamik solch einer Radikalisierung und wie können wir das demokratische Miteinander in unserer Gesellschaft stärken? Diesen Fragen widmet sich die 4. Demokratiekonferenz, die von 1730 bis 19.30 Uhr im Siebenpfeifferhaus, Kirchenstraße 8, stattfindet.

Im Mittelpunkt steht ein Vortrag von Professor Roland Eckert mit dem Titel „Gibt es eine Logik der Radikalisierung? Demokratie und Rechtsstaat vor neuen Herausforderungen“. Eckert, emeritierter Professor für Bildungs- und Jugendsoziologie an der Uni Trier, hat sich seit 1977 mit politisch motivierter Gewalt befasst.

Er war Mitglied mehrerer Kommissionen der Bundesregierung sowie des „Bündnisses für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt“. Er ist Autor zahlreicher Publikationen zum Thema. Neben dem Vortrag werden Projekte aus der „Partnerschaft für Demokratie“ der Kreisstadt präsentiert, die einen Beitrag für das demokratische Zusammenleben in unserer Gesellschaft leisten.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Die „Partnerschaft für Demokratie“  wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert.

Anmeldungen sollten direkt an das Adolf-Bender-Zentrum gehen, unter der Telefonnummer (0 68 51) 8 08 27 93, oder per E-Mail: michael.gross@adolf-bender.de.

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