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Positives Fazit von Blutspende-Aktion der Kreissparkasse Saarpfalz

Spende Blut. Schenke Leben. : Positives Fazit von Blutspende-Aktion der Kreissparkasse

Jeden Tag werden rund 15 000 Blutspenden zur Versorgung Kranker und Verletzter benötigt. Mit der wachsenden Zahl älterer Menschen wird dieser Bedarf weiter steigen. Ihn zu decken ist nicht einfach, denn nur drei Prozent der Deutschen sind bereit, Blut zu spenden.

In Zeiten von Corona und der damit verbundenen Sorge vor Infektionen haben Blutspenden noch mehr an Bedeutung gewonnen. Deshalb ist eine Spende in dieser Zeit besonders wichtig, um die Versorgung mit Blutkonserven und Blutprodukten gerade in der Covid-19-Pandemie sicherzustellen. Dem Aufruf der Präsidentin des Sparkassenverbandes Saar, Cornelia Hoffmann-Bethscheider, mit einer großangelegten Blutspende-Aktion zur Verbesserung dieser Situation beizutragen, sind neben den saarländischen Sparkassen auch die SaarLB und die Landesbausparkasse (LBS) gefolgt.

„Es freut mich sehr, dass die Idee, Blut zu spenden, so großen Anklang bei den Instituten gefunden hat. Die Gemeinwohlorientierung ist Teil unserer unternehmerischen Identität. Das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreissparkasse Saarpfalz unterstreicht einmal mehr die besondere Verbundenheit zur Region und zeigt, dass wir auch in dieser außergewöhnlichen Zeit für die Menschen da sind“, erklärte die Präsidentin.

Der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Saarpfalz, Armin Reinke, hat die Blutspende-Aktion nicht nur bei seinen Mitarbeitern beworben, sondern über viele verschiedene Kanäle sogar die Bevölkerung des Saarpfalz-Kreises hierzu aufgerufen. Armin Reinke ist mit gutem Beispiel vorangegangen, hat Blut gespendet, und in einem Video gezeigt, wie einfach Blutspenden ist (wir berichteten).

60 Mitarbeiter der KSK Saarpfalz folgten dem Aufruf und spendeten Blut. Viele zum ersten Mal, andere freuten sich, nach vielen Jahren wieder zur Blutspende animiert zu werden, und weitere Mitarbeiter berichteten, dass sie schon zu den Dauerspendern gehören.

Dass die Blutspende-Aktion im Saarpfalz-Kreis ein voller Erfolg war, berichtet Oberarzt Dr. Jürgen Groß: „Wir haben einen deutlichen Anstieg der Spenderzahlen registriert, und zwar insbesondere derjenigen, die zum ersten Mal bei uns waren, also als Erstspender registriert wurden. Das freut uns ganz besonders. Unser Ziel ist es nun, genau diese Erstspender zu motivieren, um auch weiterhin bei uns Blut zu spenden, das heißt, diese Personen zu Dauerspendern zu machen. Dann wäre uns beziehungsweise dem Klinikum sehr geholfen, da Blut weiterhin Mangelware bleibt.“

Über diesen Erfolg freut sich auch Armin Reinke: „Mit unserer Aktion konnten wir Erstspender animieren, Spender motivieren und den Dauerspendern aufzeigen, dass sie mit ihrer Spende Leben verlängern oder sogar retten. Der Bedarf ist noch lange nicht gedeckt. Blutspenden ist ein ganz wichtiges Thema für uns alle, denn jeder Einzelne von uns kann betroffen sein. Daher freuen wir uns, besonders das Uniklinikum, weiterhin über die Spenden vieler Erstspender und natürlich auch über die regelmäßigen Spenden der Dauerspender.“ Damit die Spendenbereitschaft bei den Mitarbeitern der KSK Saarpfalz nicht aus Termingründen nachlässt, erhalten alle Mitarbeiter in Zukunft für ihre Blutspende eine Zeitgutschrift.

Die Spendenbereitschaft bei den KSK’lern hat sich nicht nur bei der Blutspende gezeigt. Viele Mitarbeiter haben ihre Aufwandsentschädigung in Höhe von 27 Euro gespendet. Über 576 Euro freuen sich die Klinikclowns, die gerade in der sehr schwierigen „Corona-Zeit“ auch weiterhin für ein Lächeln bei den kleinen Patientinnen und Patienten sorgen, heißt es in der Mitteilung weiter.