Geplante Wasserstofftankstelle Sechs Zapfsäulen und ein Glücksfall für Homburg

Homburg · Dass Homburg mit seinen modernen Unternehmen im Industriegebiet Ost geeignet ist für ein Wasserstoff-Politprojekt, ist ein Glücksfall, um Investitionen zu bekommen. Die Ringleitung ist noch in der Ferne, aber eine Wasserstofftankstelle ist in greifbare Nähe gerückt.

 Bosch hat im Konzern den ersten Wasserstoffkreislauf in Betrieb genommen, und im Werk Homburg steht die erste mobile Tankstelle von Bosch in Deutschland. Doch nun soll auch eine allgemein zugängliche Wasserstofftankstelle in Homburg hinzukommen.

Bosch hat im Konzern den ersten Wasserstoffkreislauf in Betrieb genommen, und im Werk Homburg steht die erste mobile Tankstelle von Bosch in Deutschland. Doch nun soll auch eine allgemein zugängliche Wasserstofftankstelle in Homburg hinzukommen.

Foto: Bosch

Homburg soll eine Wasserstofftankstelle bekommen, geplant sind vier Zapfsäulen für Lkw und zwei Zapfsäulen für Pkw. „Der Bau der H2-Großtankstelle an der Autobahnausfahrt Homburg wurde als Projekt von H2-Mobility nach eingehender Prüfung initiiert und beantragt“, betont Armin Gehl, Geschäftsführer des saarländischen Verbandes Autoregion. Er hat für die Installation der Wasserstofftankstelle zwar eine mündliche Zusage, legt aber Wert auf folgende Lesart: „H2-Mobility liegt kein Fördermittelbescheid für eine Wasserstofftankstelle am Standort Homburg vor. Die Projektvergabe ist ein offenes Verfahren, bis Fördermittelzusagen offiziell durch die verantwortlichen Stellen erteilt werden. Dies ist bis zum heutigen Zeitpunkt nicht erfolgt“, heißt es dazu offiziell.