Pfiffige Idee für die Wiederbelebung

Pfiffige Idee für die Wiederbelebung

Für seine clevere Erfindung für Reanimation-Patienten ist Michael Keller aus Homburg ausgezeichnet worden. Der 19-jährige Medizinstudent erhielt bei „Jugend forscht“ zwei Preise für seine Herzfrequenz-Messmethode.

Bei der 51. Auflage des naturwissenschaftlichen Nachwuchswettbewerbs ,,Jugend forscht" 2016 durfte sich der Homburger Michael Keller über Platz drei im Fachbereich Biologie sowie über einen Sonderpreis für das Gebiet Neuro-Wissenschaft freuen. Der 19-jährige Medizinstudent, der bereits vor zwei Jahren sein Abitur am Christian-von-Mannlich-Gymnasium in Homburg abgelegt hat, erhielt seine Preise für seine neue Methode, während einer Reanimation die Herzfrequenz (EKG) des Patienten messen zu können.

"Bisher muss man während der Reanimation die Herzdruckmassage kurz unterbrechen, um eine Herz-Rhythmus-Analyse durchführen zu können", erklärt Keller im Gespräch mit unserer Zeitung. Er habe aber mittels Elektroden, die an bestimmten Körperstellen angebracht werden, nun die Möglichkeit, ein EKG zu erstellen, ohne dass die Herzdruckmassage unterbrochen werden muss.

Mit dem Thema Reanimation beschäftigte sich der 19-jährige Student unter anderem bei seiner dreieinhalbjährigen Ausbildung zum Rettungssanitäter vor zwei Jahren nach dem bestandenen Abitur. Während seiner Ausbildung kam er auf seine Forschungsidee.

"Dieses EKG ist sehr wichtig, weil dann auch entschieden wird, ob ein Defibrilator eingesetzt werden muss", erläutert Michael Keller weiter. Betreut wurde Keller übrigens bei seiner Forschungsarbeit von seinem ehemaligen Physiklehrer am Homburger Christian von Mannlich-Gymnasium, Christian Klinck, der sich über diese tolle Auszeichnung seines Ex-Schülers bei ,,Jugend forscht 2016" natürlich mitfreut.

mannlich-gymnasium.de

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