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Billard
PBC Joker Altstadt untermauert Aufstiegsambitionen

ALTSTADT. In der 2. Poolbillard-Bundesliga Süd ist am vergangenen Wochenende aus dem bisherigen Meisterschafts-Dreikampf ein Titelrennen zwischen dem BC Sindelfingen und dem PBC Joker Altstadt geworden. Beide Mannschaften haben nach zehn von insgesamt 14 Partien jeweils 25 Punkte. Von Stefan Holzhauser

Dagegen musste der Tabellendritte BV Mörfelden-Walldorf mit nunmehr 19 Zählern den Kontakt zur Spitze abreißen lassen. In seinen beiden letzten Heimpartien der Saison bezwang der PBC Joker Altstadt zunächst am Samstag den Tabellenfünften PBC Bad Saulgau mit 7:1, ehe es am Sonntag ein 6:2 gegen das Schlusslicht BSV Dachau II gab. Sindelfingen hatte es in umgekehrter Reihenfolge mit den gleichen Gegnern zu tun und kam exakt zu den selben Ergebnissen. Für den BV Mörfelden-Walldorf war es dagegen ein Wochenende zum Vergessen. Am Samstag spielte man zu Hause gegen den 1. PBC Hürth-Berrenrath 4:4, ehe es am Sonntag im Heimspiel gegen den 1. PBC St. Augustin II eine 3:5-Niederlage gab.


Am Samstag war den Altstadtern Akteuren bereits beim Warmspielen die große Konzentration deutlich anzumerken. An einem Billardtisch versenkten die beiden Nationalspieler Sebastian Ludwig und Sebastian Staab die Kugeln wie an der Schnur gezogen in den Löchern. Und an einem anderen tauschten sich Andreas Daniel sowie Marco Dorenburg noch einmal kurz vor dem Start darüber aus, welche Variationsmöglichkeiten es für bestimmte Positonen gibt. „Ganz klar, wir wollen und werden auch heute und morgen zwei Siege holen. Ich bin auch sehr optimistisch, dass wir am Saisonende ganz oben in der Tabelle stehen und direkt wieder in die 1. Bundesliga hochgehen“, meinte Ludwig, während er noch einmal an seiner Kaffeetasse nippte.

Dann ging es los. Und bereits im ersten Durchgang sollten die Saarländer die Grundlage zum späteren Gesamtsieg legen. So gab es bis zur Pause vier Altstadter Erfolge. Anschließend musste sich nur Staab dem an diesem Tag gut aufgelegten Károly Kis im 14.1 geschlagen geben, während Dorenburg, Daniel und Ludwig zu ihrem zweiten Tagessieg kamen. Und am Sonntag gegen Dachau war die erste Hälfte der Gastgeber ebenfalls sehenswert. In gleicher Formation der Joker-Mannschaft ging es beim Spielstand von 4:0 in die Pause hinein. Dorenburg und Ludwig ließen dann noch zwei weitere Siege folgen, während Daniel und Staab unterlagen.



„Beide Siege waren ungefährdet“, freute sich der Altstadter Vorsitzende Christoph Welter. Trotz des mäßigen Abschneidens von Mörfelden-Walldorf hat er sie im Titelkampf noch nicht abgeschrieben. Und: „Sindelfingen ist gegenüber uns aufgrund der besseren Spieldifferenz von plus vier leicht im Vorteil“, meinte Welter.