Oberbürgermeister-Wahl am 9. Juni Trotz Suspendierung: Rüdiger Schneidewind tritt in Homburg an – und das hat einen Grund

Homburg · Am 9. Juni wird in Homburg ein neuer Oberbürgermeister gewählt. Es bewirbt sich auch der suspendierte Rüdiger Schneidewind. Wegen der Detektivaffäre im Rathaus ist er verurteilt. Warum er als parteiloser Kandidat dennoch ins Rennen geht.

 Rüdiger Schneidewind tritt zur Oberbürgermeister-Wahl in Homburg an.

Rüdiger Schneidewind tritt zur Oberbürgermeister-Wahl in Homburg an.

Foto: dpa/Oliver Dietze

Rüdiger Schneidewind ist 2014 in der Stichwahl in Homburg zum Oberbürgermeister gewählt worden. Das Amt übt er allerdings de facto schon lange nicht mehr aus, denn er ist seit Frühjahr 2019 und damit seit gut fünf Jahren suspendiert. Nach seiner Verurteilung wegen Untreue in der Detektivaffäre steht eine Entscheidung im Disziplinarverfahren gegen ihn immer noch aus. Dennoch hat er sich erneut um den Posten beworben – als parteiloser Kandidat.