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Notzufahrt am Zunderbaum soll als Thema in Stadtrat Homburg

Ansiedlung in Homburg : Keine Einigung bei Thema Notzufahrt

Verkehrssituation am Zunderbaum bleibt Zankapfel der benachbarten Kommunen.

Die Fronten um die Öffnung der Notzufahrt des Industrie- und Gewerbegebiets am Zunderbaum bleiben verhärtet. Homburgs Bürgermeister Michael Forster (CDU) habe mit den Bürgermeistern von Kirkel und Bexbach, Frank John (SPD) und Christian Prech (CDU), gesprochen, heißt es von der Stadtpressestelle im Homburger Rathaus. Doch: „Diese bleiben auf dem Standpunkt, dass die Notzufahrt nicht für den regulären Verkehr geöffnet werden soll. Daher bleibt dies ein Thema, das Bürgermeister Michael Forster in einer der kommenden Stadtratssitzungen auf die Tagesordnung bringen will.“  Der Zunderbaum liegt bekanntlich zu einem großen Teil auf Kirkeler Gemarkung.

Ungeachtet dessen gebe es ein großes Interesse an den Grundstücken im Gewerbegebiet Zunderbaum, dem „Erdbeerland“, der Brachfläche zwischen der Zufahrt zum Zunderbaum und dem Lappentascher Hof an der Bexbacher Straße. Emser: „Wir stehen mit allen Interessenten im Austausch.  Parallel dazu arbeitet der Tiefbau an einer Erschließung des Geländes.“ Im Dezember hatte es aus der Stadtpressestelle geheißen, im hinteren Bereich des Gewerbegebiets habe ein Unternehmen  bereits ein Grundstück erworben und die Baugenehmigung. Die Firma biete modulare Parzellen als Gründerzentren an. Das Gelände, auf dem sie sich positionieren will, könnte über die  Straße zum Wertstoffhof erschlossen werden.