1. Saarland
  2. Saarpfalz-Kreis
  3. Homburg

Nora Schmidt ist die landesbeste Tourismuskauffrau

Erfolgreiche Ausbildung : Nora ist die beste Tourismuskauffrau

Nora Schmidt aus Kirkel konnte es kaum fassen: Sie wurde von der IHK als landesbeste Tourismuskauffrau ausgezeichnet.

Die 22-jährige Nora Schmidt aus Limbach hat dieses Jahr ihre Ausbildung zur Tourismuskauffrau als Landesbeste abgeschlossen: „Ich habe einen hohen Anspruch an mich selbst und ich habe viel gelernt, aber dass ich Landesbeste werde hätte ich nicht gedacht“, sagt sie rückblickend und freute sich wahnsinnig, als die Urkunde der IHK im Briefkasten lag. Normalerweise überreicht der Ministerpräsident das Dokument, jetzt war es der Briefträger.

Nach ihrem Abitur 2016 wusste die 22-Jährige nicht so recht, was sie machen sollte. Die Reisebranche klang interessant für sie und so fand sie auf der Internetseite des Reisekonzerns Tui die Stellenausschreibung für einen Ausbildungsplatz zur Tourismuskauffrau. „Ich habe mich beworben und wurde dem Tui-Reisecenter in Homburg zugewiesen. In der Ausbildung lernt man die Kundenberatung im Büro für jede Art der Reise. Egal ob Flugreise, Bahnreise oder Autoreise. In der Schule hat man neben den normalen Fächern wie Deutsch und Englisch auch touristische Fächer wie Destinationskunde.“

Die Berufsschule lobt die Limbacherin sehr: In der Corona-Pandemie hätten die Lehrer gut reagiert. „Ab Anfang März waren die Schulen geschlossen, aber unsere Lehrer haben super reagiert und sich direkt darum gekümmert, dass der Unterricht online weitergehen kann.“ Das Nora Schmidt Landesbeste wird, hat sie nicht erwartet. Sie wollte einfach ihre hohen Erwartungen an sich selbst zufriedenstellen.

„Ich habe viel gelernt und hatte auch viel Zeit dazu. Während des ersten Lockdowns war das Büro im Homeoffice und meine Chefin und meine Kollegen haben mich bei Fragen immer unterstützt.“ Obwohl sie beim Reisekonzern eine Festanstellung bekommen hätte, hat sich Nora Schmidt dazu entschieden in Frankfurt Tourismusmanagement zu studieren. „Ich wollte in der Branche bleiben aber mehr lernen und mich weiterbilden. Bei Tui wäre das nicht möglich gewesen.“ Zu weit in die Zukunft will die Limbacherin nicht planen. „Erst mal will ich meinen Bachelor erfolgreich abschließen und dann muss ich gucken wo die Reise hingeht. Wenn es gut läuft, mache ich eventuell noch meinen Master, aber das wird sich mit der Zeit ergeben.“ In ihrer Freizeit hat die 22-Jährige lange Jahre Volleyball in Limbach gespielt und war sogar im Vorstand des Vereines tätig. Jetzt wohnt sie in Frankfurt und widmet sich den Studien.