Verfahren dauert an Neuer Chef fürs Homburger Gericht wird noch gesucht

Homburg · Beim saarländischen Justizministerium dauert  das Bewerbungsverfahren für die Neubesetzung der Direktorenstelle am Homburger Amtsgericht noch an. Das erklärt Şirin Özfirat, Sprecherin der Behörde, auf Anfrage.

 ARCHIV - SYMBOLFOTO - Eine Statue der Justitia hält in Bamberg (Bayern) eine Waage in ihrer Hand, aufgenommen am 09.09.2014. Am Landgericht Regensburg beginnt am 16.10.2017 der Mordprozess gegen einen 42-jährigen Mann, der seine Lebensgefährtin brutal erschlagen haben soll. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

ARCHIV - SYMBOLFOTO - Eine Statue der Justitia hält in Bamberg (Bayern) eine Waage in ihrer Hand, aufgenommen am 09.09.2014. Am Landgericht Regensburg beginnt am 16.10.2017 der Mordprozess gegen einen 42-jährigen Mann, der seine Lebensgefährtin brutal erschlagen haben soll. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Foto: dpa/David-Wolfgang Ebener

Im Januar war der bisherige Chef Olaf Papesch im Alter von 61 Jahren gestorben. Er war seit April 2013 am Gericht tätig, seit September 2017 war er krankheitsbedingt ausgefallen.

Das Ministerium habe die Stelle mit Erlass vom 29. Januar ausgeschrieben, die Bewerbungsfrist sei bis 2. März gelaufen. Zwischenzeitlich lägen auch die Bewerbungen vor. Özfirat zum Fortgang des weiteren Verfahrens: „Von allen Bewerbern sind durch die jeweiligen Dienstvorgesetzten aktuelle dienstliche Beurteilungen zu erstellen, was derzeit erfolgt. Liegen diese vor, wird im Ministerium ein Auswahlvermerk erstellt. In der Folge kann das Besetzungsverfahren seinen weiteren Fortgang nehmen; eine Beurteilung steht derzeit aber noch aus. Dann wird ein Auswahlvermerk erstellt werden.“

Bis schließlich über die Neubesetzung entschieden sei, bleibe Joachim Klesen der kommissarische Leiter des Amtsgerichts. Er übt diese Funktion aus, seit Papesch krankheitsbedingt seine Funktion nicht mehr ausüben konnte.