Nikolaus hat Schnee im Gepäck

Homburg. Peter Emser und Wolfgang Peifer, die beiden "Chef-Nikolausmarkt-Manager" hätten es sich kaum besser ausdenken können: Pünktlich zum Auftakt der 37. Homburger Referenz an den heiligen Nikolaus ließ wohl eben der seine Beziehung "ganz weit oben" spielen und schenkte der Eröffnung am Freitagabend das, was sie sich verdient

Homburg. Peter Emser und Wolfgang Peifer, die beiden "Chef-Nikolausmarkt-Manager" hätten es sich kaum besser ausdenken können: Pünktlich zum Auftakt der 37. Homburger Referenz an den heiligen Nikolaus ließ wohl eben der seine Beziehung "ganz weit oben" spielen und schenkte der Eröffnung am Freitagabend das, was sie sich verdient. Schnee! Der blieb zwar nicht liegen, stimmungsfördernd war er aber.Um 18 Uhr standen die zahlreichen Gäste des Auftaktes dann auch folgerichtig inmitten sanft rieselnder Flocken, man war schon teilweise an einen dieser wunderbar-kitschigen Weihnachtsfilme erinnert. Da fiel es Homburgs Oberbürgermeister Karlheinz Schöner nicht schwer, entsprechend gut gelaunt das elftägige Treiben, in diesem Jahr gibt es einen Zuschlag von einem Tag, da der 6. Dezember auf einen Montag fällt, zu eröffnen - nachdem Homburgs Vorzeige-Hornist Dieter Grimm auf seinem Instrument mit "Heavy Metal" für die nötige Aufmerksamkeit gesorgt hatte.

Drumherum gab's weihnachtliche Klänge von den Turmbläsern des Protestantischen Bläserchors Erbach und eine Ballettvorführung des Jüngsten des TV Bexbach - kleine Schneeflocken inmitten des erleuchteten Marktes.

Mit dem Auftakt am Freitagabend wird der historische Marktplatz nun bis zum 6. Dezember den Fans echter Weihnachtskultur gehören, von der heißen Waffel bis zum heißen Glühwein, ein umfangreiches Bühnenprogramm soll ein Übriges tun, um die Zeit bis zum Heiligabend ein wenig schneller vergehen zu lassen. An jedem Tag mit von der Partie: Hans Eisel als Nikolaus, der die Kinder mit kleinen Geschenken davon überzeugen wird, dass ein heiliger Mann deutlich mehr drauf hat als die Werbefigur eines US-amerikanischen Getränkeherstellers.

Buchstäblich leise rieselte der Schnee zur Eröffnung des Homburger Nikolausmarktes, bis zum 6. Dezember steht der historische Marktplatz wieder im Zeichen der Vorweihnachtszeit. Foto: Wolf.

Neben dem eigentlichen Nikolausmarkt-Programm gibt's an diesem Sonntag gleich noch in seiner verkaufsoffenen Variante. Keine schlechte Idee: Erst ein bisschen auf dem historischen Marktplatz die eigene Weihnachtsbatterie aufladen und dann die gespeicherte Energie in Form von Euros an die Homburger Gewerbetreibenden weitergeben: So hat jeder was vom Fest der Feste.