Nikoläuse liefen in Homburg um die Wette

Nikoläuse liefen in Homburg um die Wette

Homburg. Gemeinhin gilt der Nikolaus ja als eher gemütlicher Vertreter vorweihachtlicher Freuden. Nicht zuletzt ein nicht unbeträchtlicher Leibesumfang und der große Gabensack qualifizieren ihn eher weniger für Schnelligkeit an sich

Homburg. Gemeinhin gilt der Nikolaus ja als eher gemütlicher Vertreter vorweihachtlicher Freuden. Nicht zuletzt ein nicht unbeträchtlicher Leibesumfang und der große Gabensack qualifizieren ihn eher weniger für Schnelligkeit an sich. Dass es allerdings auch recht zügig zugehen kann, wenn sich ein Nikolaus oder eine Nikoläusin auf Kommando bewegen müssen, das zeigte der "Santa Sprint" entlang der Homburger Talstraße. Veranstaltet durch den saarländischen Verkehrsverbund und unterstützt auch durch die Saarbrücker Zeitung, bewiesen zahlreiche hurtige Nikoläuse, dass in ihnen versteckte Sprinter-Qualitäten steckten. 70 Meter galt es entlang der Talstraße in kürzester Zeit zu überwinden, die vier Schnellsten der bis 18 Uhr dauernden Veranstaltung qualifizierten sich für die "Santa Sprints"-Finalläufe am morgigen Donnerstag in Dillingen. Dort startet dann auch der eigentliche "Santa Lauf", bei dem auf fünf Kilometern die sportlichsten Nikoläuse gegeneinander antreten werden. Unter den Teilnehmern des "Santa Sprints" befand sich auch Rouwen Christ, amtierender Junioreneuropameister in der 4 x 100 Meter-Staffel. Mit 7,8 Sekunden legte er als erster Sprinter des Tages die Latte gleich mal ordentlich hoch und gewann den Wettbewerb. Für viele andere der insgesamt 38 Teilnehmer ging es um den Spaß an der Freude, so für Jenny Schlemmer und Selina Lawaldt, die gemeinsam auf die Strecke gingen. Nach Ende des dreistündigen Wettkampfes hatten sich neben Christ auch Andreas Schanding, Fabian Stalter und Philip Samnick für die Finalläufe in Dillingen qualifiziert. thw