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New Orleans Express brachte sein Publikum in die Südstaaten

New Orleans Express brachte sein Publikum in die Südstaaten

Homburg. Endlich mal wieder ein Jazz-Frühschoppen ohne Regen und Wind. Nur zu gern kehrten die Musikfreunde zum Jazz-Sommer zurück auf den historischen Marktplatz Homburg. Hier spielte mit dem New Orleans Express eine Band mit saarländischer Adresse. Die fünf Musiker kommen aus dem Saarland und den benachbarten Regionen von Rheinland-Pfalz

Homburg. Endlich mal wieder ein Jazz-Frühschoppen ohne Regen und Wind. Nur zu gern kehrten die Musikfreunde zum Jazz-Sommer zurück auf den historischen Marktplatz Homburg. Hier spielte mit dem New Orleans Express eine Band mit saarländischer Adresse. Die fünf Musiker kommen aus dem Saarland und den benachbarten Regionen von Rheinland-Pfalz. Der Name "New Orleans Express" ist für die von Gerd Bautz geleitete Jazzband Programm. "Uns stört es ein bisschen, wenn man bei den schönen, ursprünglichen Titeln von Standards spricht", sagte Bautz. Jazz-Standards nutzten sich nicht ab, denn es gebe ja Möglichkeiten zum Variieren. Die fünf Musiker von "New Orleans Express" machten den Großen der ursprünglichen Jazz-Szene mit ihrem einfühlsamen Spiel ein klingendes Kompliment. Und wenn man schon etliche Male das schön anzuhörende "Ain't she sweet" gehört hatte, mit dieser Band wurde es ein neuer Genuss. Jeder der Musiker brachte in den Instrumentalsoli seine "Visitenkarte" mit, ohne dass dies am Klangbild der Titel "gekratzt" hätte. Stefan Schwab sang die Vokalpassagen. Außerdem bildete er mit Michael Kempf (Klarinette und Saxofon) und mit Trompeter Günter Werle die kraftvoll klingende Bläserreihe. Für den Rhythmus sorgte bei New Orleans Express das Sousaphon. In den lupenreinen New-Orleans-Jazzbands wird auf Kontrabass und Schlagzeug verzichtet. Beim Homburger Jazz-Sommer übernahm Charly Zerfass dieses wichtige Instrument. Bandleader Gerd Bautz spielte das einzige Saiteninstrument in der New-Orleans- und Dixieland-Besetzung. Meist war das die Gitarre, bei manchen Stücken gab das Tenorbanjo den Ton an. smi