Neuer Einkaufsmarkt für Einöd

Ende November/Anfang Dezember soll Eröffnung sein: Zur Sicherung der Nahversorgung sollen auf dem Auto-Friesen-Gelände ein Einkaufsmarkt, Apotheke, Back-Shop und ein Ladenlokal entstehen.

Mit der Errichtung eines neuen Einkaufsmarktes auf dem ehemaligen Gelände von Auto Friesen soll die Nahversorgung in Einöd gesichert werden. In der jüngsten Ortsratssitzung im Bürgerhaus wurde das Bauvorhaben vorgestellt. Unsere Zeitung hatte vor kurzem bereits über das Projekt informiert.

"Wir brauchen für diesen Teil von Einöd einen qualifizierten Nahversorger", begrüßte SPD-Fraktionssprecher Ulrich Fremgen in der Ortsratssitzung die Entscheidung der Edeka-Tochter Netto, einen Einkaufsmarkt zu errichten. Nach der endgültigen Schließung des Blitzzentrums im August 2014 sei hier eine Lücke entstanden. Daher habe man gemeinsam mit der Wirtschaftsförderin der Stadt Homburg, Dagmar Pfeiffer, für einen neuen wohnortnahen Markt gekämpft und nun auch einen entsprechenden Standort gefunden, so Fremgen.

Entstehen werden ein Markt mit einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern, eine Apotheke, ein Back-Shop sowie ein Ladenlokal. Daniel Kiefer, Gebietsleiter Expansion bei Netto Marken-Discount, stellte das Projekt vor. Mit dem Neubau schaffe man auch zwischen zwölf und 15 neue Arbeitsplätze in Voll- und Teilzeit. Mit der Eröffnung der modernen Einkaufsstätte rechnet Kiefer Ende November/Anfang Dezember. "Wir bauen bundesweit Einkaufsmärkte und Fachzentren", ergänzte Bauträger und Investor Stefan Weber, der mit seinem Mitarbeiter Stefan Müller das Projekt vorstellte.

Mit dem Eckgrundstück an der Kreuzung Hauptstraße B 423/Heinrich-Spoerl-Straße habe man "einen sehr guten Standort" gefunden, so Weber. Einkaufsmarkt und Apotheke seien bereits vermietet, Verhandlungen mit einem Interessenten für den 150 Quadratmeter großen Back-Shop und einem eventuell geplanten Café liefen derzeit noch. Einwände wegen möglicher Lärmbelästigung durch Anlieferungen wollte er widerlegen. "Die Einfahrt für Lieferfahrzeuge ist aus Schallschutzgründen komplett eingehaust".

Im Ortsrat und bei den interessierten Bürgern stießen die Ausführungen auf große Zustimmung. "Das hört sich gut an", meinte Ortsvorsteher Karl Schuberth (SPD ) das neue Projekt, das die Attraktivität der Nahversorgung in Einöd erhöhe.

Behandelt wurde in der Sitzung auch der Antrag der SPD-Fraktion , die bisherige Bushaltestelle Bahnhof in Richtung Nilbergstraße zu verlegen sowie eine neue Haltestelle in der Ortsmitte im Bereich der Verkehrsinsel Webenheimerstraße mit direkter Anbindung zum Bahnhaltepunkt Einöd zu errichten. Zudem setzt sich die SPD für die Neueinrichtung einer Haltestelle im Bereich des Wohngebietes an der B 423/Einmündung Schlangenhöhlerweg in Schwarzenacker ein. Das Wohngebiet sei mittlerweile zu großen Teilen bereits bewohnt und fertig gestellt, begründete Fremgen den Antrag.