FDP Homburg stellt sich neu auf : Homburger FDP stellt sich personell neu auf

Die Freien Demokraten haben die Kommunalwahl 2019 im Visier. Deutliche Kritik an der Verwaltungsspitze.

Im kommenden Jahr finden im Saarland die Kommunalwahlen statt. Die FDP Homburg hat sich nun neu aufgestellt und will sich gegenüber den beiden großen Parteien CDU und SPD behaupten, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Bislang gehören die Freien Demokraten dem Homburger Stadtrat nicht an.

Fazit von Gustl Schwab, dem scheidenden bisherigen Vorsitzendem, in der jüngsten Mitgliederversammlung: „Gerade in Homburg ist es notwendig, dass Parteien, die bisher nicht im Stadtrat vertreten waren, ihre Stimme erheben und die Bevölkerung über den unmöglichen Zustand in der Verwaltungsspitze der Stadt informieren.“ Noch in diesem Jahr habe sich Oberbürgermeister Schneidewind wegen seiner „eigenmächtigen unangebrachten Handlungen“ vor Gericht zu verantworten. Weitere Verfahren liefen gegen den früheren Oberbürgermeister Karlheinz Schöner und gegen Bürgermeister Klaus Roth, heißt es weiter. Die jetzigen Stadtratsmitglieder hätten es bisher nicht geschafft, „den juristisch belasteten amtierenden Oberbürgermeister Schneidewind davon zu überzeugen, dass er während seines laufenden Verfahrens die Amtsgeschäfte ruhen lässt“, so Schwab. „Er kann weiterhin die Stadt Homburg repräsentieren. Dies ist eine Tatsache die nicht nachvollzogen werden kann.“

Karin Seyfert wurde in der Versammlung der Homburger FDP am Freitagabend schießlich zur neuen Vorsitzenden gewählt, unterstützt durch zwei junge Vertreter, Johannes Eckardt und Olga Reichold. Beide versehen das Amt des Schriftführers im Wechsel.

Die Position des Schatzmeisters bleibt in Händen von Vincenzo Rizzo. Zu Beisitzern wurden Gustl Schwab, Carsten Seyfert, Petra Rittmann-Schneider und Ingeborg Kuntze gewählt. Kassenprüfer bleiben Ulrich Seyfert und Jörg Kühn.

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