Netzwerk startet ins neue Jahr : Martin Baus ist Gast beim Netzwerk-Auftakt

Mit einem ungewöhnlichen Vortrag in Einöd startet das „Protestantische Netzwerk Erwachsenenbildung“ am Dienstag, 22. Januar, ab 19.15 Uhr, im Evangelischen Gemeindezentrum Am Asenbühl ins neue Jahr.

Es geht um Philipp Jakob Siebenpfeiffer, dem ersten Homburger Landcommissär, und sein Verhältnis zur Kirche. Den Vortrag hält Martin Baus aus Altstadt, der seit 1990 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Siebenpfeiffer-Stiftung in Homburg ist. Er gilt als Kenner der Vormärz- und Regionalgeschichte. „Es wird kommen der Tag, wo, abschüttelnd das Joch des Gewissens, der Priester Trug und den eigenen Irrwahn, der Deutsche zu seinem Schöpfer die unverfälschte Sprache des Kindes zum Vater redet“: Aus jener Rede, die Siebenpfeiffer auf dem Hambacher Fest hielt, stammt diese Passage, die Aufschluss über seine Ansichten zur Kirche gibt. Auch die konfliktbeladenen Beziehungen, die Siebenpfeiffer zu Homburger Pfarrern hatte, kommen zur Sprache.

Zu Beginn der Veranstaltung gibt Jürgen Karl Neumann vom Netzwerk  einen kurzen Überblick über das Netzwerk-Programm in diesem Jahr. Nach Vortragsende  kann man im Gemeindezentrum in gemütlicher Runde weiter diskutieren.

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