Musiksommer geht zu Ende

Homburg. Der Sommer ist dem Herbst gewichen, und auch der Homburger Musiksommer neigt sich für dieses Jahr dem Ende zu. Noch zwei Mal können die Jazzliebhaber auf dem historischen Homburger Marktplatz die Samstage mit Musik beginnen. An diesem Samstag ist ab elf Uhr zunächst einmal die Louis Armstrong Revival Band zu Gast. Übrigens abweichend vom ursprünglich vorgesehenen Programm

Homburg. Der Sommer ist dem Herbst gewichen, und auch der Homburger Musiksommer neigt sich für dieses Jahr dem Ende zu. Noch zwei Mal können die Jazzliebhaber auf dem historischen Homburger Marktplatz die Samstage mit Musik beginnen. An diesem Samstag ist ab elf Uhr zunächst einmal die Louis Armstrong Revival Band zu Gast. Übrigens abweichend vom ursprünglich vorgesehenen Programm. Sie kann die wichtigsten Titel aus den verschiedenen musikalischen Schaffensperioden des "King of Jazz" vorweisen. Die Besetzung der Formation ist dabei ungewöhnlich, so die Veranstalter. Neben dem Leiter und Arrangeur Alexander Katz (Posaune) sowie Pierre Paquette (Klarinette und Altsaxophon) stehen drei Trompeter in der Frontline, die "Satchmo's" Soli dreistimmig interpretieren. Die Vokal-Soli übernehmen Alexander Katz, der Trompeter Peter "Sputnik" Lange und die junge Sängerin Rebecca Madeleine. Nach dieser vorletzten Runde kommen dann am Samstag, 19. September, die Hessen nach Homburg. "En Haufe Leit" heißt die Darmstädter Band, die den Schlusspunkt in der Sommerreihe setzt. Der ungewöhnliche Name geht zurück auf die Gründung im Jahr 1975, heißt es. Bei der waren nämlich 16 Musiker und damit jede Menge Leute - auf Hessisch "en Haufe Leit" - anwesend. Mittlerweile kann die Formation CDs und Preise vorweisen. Sie stand zudem auf vielen Bühnen rund um die Welt. Musikalisch bekennt sich die Gruppe zum New-Orleans-Jazz. Ihr Publikum begeistern die Musiker durch ihre lockere und heitere Spielweise, spontane Einfälle und überraschende Gags, versprechen die Veranstalter. Jazzfans jedenfalls bekommen an den beiden Samstagen noch einmal richtig was auf die Ohren und können dann in den langen Herbst- und Wintermonaten vom nächsten Musiksommer träumen. ust

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