Modelleisenbahn- und Spielzeugbörse am 6. Januar in der Dorfhalle Limbach

Wegen Sperrung der Höcherberghalle : Modellbahnbörse zieht nach Limbach

Viele Jahre lang lockte die Modelleisenbahn- und Spielzeugbörse in die Bexbacher Höcherberghalle. Weil diese gesperrt ist, mussten die Modellbahnfreunde Bexbach umziehen: Termin ist am Sonntag in der Dorfhalle Limbach.

Es ist für Klaus Simon schon eine ganz besondere Modelleisenbahn- und Spielzeugbörse, die an diesem Sonntag, dem Dreikönigstag, ansteht. Und nicht nur für ihn. Denn die Traditionsveranstaltung der Modellbahnfreunde Bexbach, die insgesamt 25 Mal Besucher in die Höcherberghalle in Bexbach lockte, muss gleich mit zwei Veränderungen zurecht kommen: beim Ort und beim Termin.

Hintergrund des Ganzen ist die Sperrung der Höcherberghalle. Zur Erinnerung: Im vergangenen Sommer war bekannt geworden, dass diese überhaupt nicht mehr genutzt werden kann. Als diese Hiobsbotschaft eintraf, habe der  Verein komplett umplanen müssen, sagt dessen stellvertretender Vorsitzender Klaus Simon. Und das war nicht so einfach, wie sich dann herausstellte. Schließlich fand sich in der Dorfhalle Limbach eine neue Heimat für die große Börse. Allerdings sei diese zum gewohnten Termin nicht mehr zur haben gewesen. Deswegen findet die Veranstaltung diesmal etwas früher als geplant statt: anstatt am 13. Januar bereits an diesem Sonntag, 6. Januar. Diese Terminverschiebung brachte weitere Schwierigkeiten mit sich. Die knapp 50 Händler hätten sich bereits für das zunächst anvisierte Datum gemeldet. Er habe dann alle kontaktieren müssen und fragen, ob diese auch am 6. Januar  Zeit hätten, berichtet Simon.

Nun ist die Organisation geschafft, bei den Vorbereitungen ist man auf der Zielgeraden. Er hoffe, sagt Klaus Simon, dass man auch alle interessierten Fans und Sammler  erreicht habe, diese jetzt um die Verschiebung wüssten.

Wenn die Besucher am Sonntag, 6. Januar, ab 10 Uhr in die Limbacher Dorfhalle kommen, dann haben die Vereinsmitglieder bereits am Samstag hier gewirkt. Ab 14 Uhr würden in der Halle 180 Tische aufgestellt, sagt Simon. Die Händler dürfen dann am frühen Sonntagmorgen ihre Schätzchen aufbauen. Die Börse, so heißt es vom Verein, sei zu einem Dreh- und Angelpunkt für alle Freunde von Modelleisenbahnen, Modellautos und Spielzeug in der Nachweihnachtszeit im gesamten südwestdeutschen Raum geworden.

 Mehr als 1000 Besucher seien in den vergangenen Jahren immer gekommen, informiert Simon. Diesmal rechnet er mit etwas weniger Menschen aufgrund der Änderungen. Man hoffe aber schon, dass es um die 800 bis 1000 werden, unterstreicht er.

Wer kommt, der kann dann in bewährter Manier die Ware begutachten, sie prüfen, handeln und dazu noch mit Gleichgesinnten etwas fachsimpeln. Das Angebot sei durch neue Verkäufer abwechslungsreicher. Mehr als  40 Aussteller unter anderem. aus Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Luxemburg und Saarland werden auf den gut 300 Meter Tischfläche dann vertreten sein. Und wer kommt, der kann sich auf Modelleisenbahnen und Zubehör in fast allen Spurweiten freuen, so wie immer seien auch Raritäten und echte Schnäppchen darunter, verspricht der Verein. Es werden Eisenbahnen von deutschen, französischen bis hin zu amerikanischen Modellen angeboten. Eine Vielzahl dieser Exponate sei im Handel nicht mehr erhältlich – genau das Richtige für echte Sammler.

Modelle, die auf der Börse erworben werden, können übrigens auf der Testanlage auch digital einer Funktionsprüfung unterzogen werden.

Zubehör aller Art, Bausätze, Eisenbahnvideos, Blechspielzeug und Modellautos in verschieden Maßstäben werden ebenfalls angeboten, dazu komme Spielzeug aus Opas Kindheit sowie in Handarbeit hergestellte Spielsachen.

 Einen Tipp für alle Besucher, die mit dem Auto anreisen werden, hat Simon noch: Die Parkplätze seien ein Stück entfernt von der Dorfhalle zu finden: an der Schule. Und vor Ort zeige eine schwarze Lok auf einem gelben Pfeil  den Besuchern den Weg.

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