Mit zehn Jahren ist sie schon eine sehr erfolgreiche Tochter

Mit zehn Jahren ist sie schon eine sehr erfolgreiche Tochter

Vom Reinigungsunternehmen zu einem mittelständischen Betrieb: Vor zehn Jahren schuf das Uniklinikum eine neue Firma, die UKS-Servicegesellschaft. Erst reinigte sie die Räume des Klinikums, heute auch Schulen. Sie kümmert sich inzwischen auch um Patienten und um Grünflächen.

. Vor zehn Jahren wurde die UKS Service Gesellschaft als 100-prozentige Tochtergesellschaft des Universitätsklinikums des Saarlandes gegründet. Damit war sie die erste interne Firmengründung, die der damals neu ans Uniklinikum gekommene kaufmännische Direktor Ulrich Kerle verantwortete.

Die Gesellschaft begann mit 190 Mitarbeitern, heute sind daraus Arbeitsplätze für 475 Menschen entstanden. Im Verlauf der vergangenen zehn Jahre hat sie ihren Umsatz von 2,55 Millionen Euro auf 11,7 Millionen Euro mehr als vervierfacht und hat sich damit zu einem größeren mittelständischen Unternehmen entwickelt. Die Reinigungskräfte wurden anfangs aus der näheren Umgebung von Homburg angeworben und waren zum größten Teil keine Neulinge, denn sie arbeiteten schon zuvor am Klinikum - allerdings für eine Fremdfirma, die die Reinigungskräfte ans Klinikum ausgeliehen hatte.

Eine Maßnahme, an der der kaufmännische Direktor seine Zweifel hegte: "Fremdfirmen sind weder günstiger noch effizienter" , hatte er damals festgestellt - und die Reinigungskräfte mit der Gründung der Servicegesellschaft direkt ans Klinikum angedockt. Die UKS SG beschränkt ihre Dienstleistungen längst nicht mehr nur aufs Uniklinikum.

Seit 2009 ist auch der Saarpfalz-Kreis an der Gesellschaft beteiligt, und im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurde der Gesellschaft zusätzlich die Reinigung der schulischen Einrichtungen und Verwaltungen des Saarpfalz-Kreises übertragen. Innerhalb des Uniklinikums ist die Servicegesellschaft damit betraut, die Klinikgebäude und OP's zu reinigen, auch Glasreinigung, Stationshilfedienste, Außenreinigung, Neuanlage und Pflege der Grünflächen gehören dazu. In der neuen IMED und Pneumologie ist sie auch für Patientenservice zuständig.

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