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Menschenmassen am Wochenende bei der Einöder Kerwe

Menschenmassen am Wochenende bei der Einöder Kerwe

Einöd. Es stimmte einfach alles am Sonntagnachmittag auf dem Dorfplatz bei der Kerb in Einöd. Dichte Menschenmassen drängten sich bei Sonnenschein an den Karussells und Verkaufsbuden vorbei in Richtung Feuerwehrhaus. Kein Wunder, stand doch gegen 15 Uhr der Höhepunkt der viertägigen Kerb auf dem Plan

Einöd. Es stimmte einfach alles am Sonntagnachmittag auf dem Dorfplatz bei der Kerb in Einöd. Dichte Menschenmassen drängten sich bei Sonnenschein an den Karussells und Verkaufsbuden vorbei in Richtung Feuerwehrhaus. Kein Wunder, stand doch gegen 15 Uhr der Höhepunkt der viertägigen Kerb auf dem Plan. Doch bevor Kerwepfarrer Rouven Kuntz auf das Dach des Feuerwehrgerätehauses kletterte, um von hier über die Ereignisse aus dem Ort zu berichten, hatten er und die 40 Straußmädels und -buben aus Einöd und Ernstweiler noch einiges an Arbeit zu verrichten.Nicht weniger als fünf Kerwesträuße gab es vor der Rede im Ort zu verteilen. Begleitet von der Dorfkapelle aus Rubenheim wurden die bunt geschmückten Bäumchen zum Sportheim, an die Reithalle des RV Einöd und zu zwei Gaststätten im Ort gebracht, wo sie für die nächsten Wochen sichtbar platziert am Gebäude befestigt wurden. Kerwestrauß Nummer fünf war für das Feuerwehrgerätehaus vorgesehen. Ruckzuck ging es, und schon hing der Baum hoch oben auf der Rückseite. Rouven Kuntz erklomm eine Leiter und stand gut sichtbar für die gut 400 Neugierigen oben auf dem Dach. Zahlreiche heitere Episoden wurden humorvoll beleuchtet. So versuchte über eine Stunde ein Automechaniker einen Pkw aufzubrechen, nachdem der Besitzer seinen Zündschlüssel im Auto stecken gelassen hatte. Einige Passanten vermuteten schon einen Einbruch. Auf die Idee, den Ersatzschlüssel zu holen, sollte man später kommen. Aber Pech gehabt: Auch der Ersatz-Zündschlüssel steckte am Schlüsselbund im Wageninneren. Die Einöder Kirmes war auch die Gelegenheit zu einem besonderen Jubiläum. Kerwepfarrer Rouven Kuntz: "Seit zehn Jahren pflegen wir Straußbuben und -mädels unsere Freundschaft zu den Kollegen aus Ernstweiler." Wenn das nicht ein triftiger Grund war, die Einöder Kirmes noch intensiver zu feiern. ha "Wir pflegen unsere Freundschaft zu den Kollegen in Ernstweiler."Rouven Kuntz