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Homburg. Für das Einwohnermeldewesen ist in der Kreisstadt Homburg das Bürgeramt zuständig. Hier werden alle Dokumente und Urkunden bearbeitet und registriert

Homburg. Für das Einwohnermeldewesen ist in der Kreisstadt Homburg das Bürgeramt zuständig. Hier werden alle Dokumente und Urkunden bearbeitet und registriert. Für eine Einbürgerung sind nach Angaben der Stadt folgende Unterlagen mitzubringen: Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, eventuell Nachweis über Auflösung der Ehe (Scheidungsurteil, Sterbeurkunde des Ehegatten), Zeugnisse, Reisepass, Lichtbild, Aufenthaltserlaubnis, Verdienstbescheinigungen der letzten drei Monate, Arbeitsvertrag beziehungsweise Bestätigung über Arbeitsverhältnis, gegebenenfalls. Einbürgerungsurkunde des Ehegatten und/oder Nachweis über die Ausbürgerung aus einer anderen Staatsangehörigkeit.Alle Unterlagen sind im Original - wenn nötig, mit deutscher Übersetzung eines vereidigten Dolmetschers - vorzulegen. Seit dem 1. September 2008 müssen Ausländer in Deutschland zur Einbürgerung einen bundeseinheitlichen Einbürgerungstest bestehen. Die Einzelheiten zur Durchführung des Testes werden in der Einbürgerungstestverordnung geregelt. Er besteht aus 33 Fragen aus einem Katalog von 310 Fragen, von denen 17 richtig beantwortet werden müssen. Der Test ist mit 25 Euro Gebühren belegt und kann beliebig oft wiederholt werden. Zusätzlich können die Bundesländer Einbürgerungsgespräche führen.

Regelmäßig finden mit Landrat Clemens Lindemann und Oberbürgermeister Karlheinz Schöner in der Verwaltung des Saarpfalz-Kreises kleine Feierstunden statt, wenn Einwohnerinnen und Einwohner des Kreises nach erfolgter Einbürgerung zu deutschen Staatsbürgern erklärt werden. Derzeit leben in Homburg 42 276 Frauen und Männer, darunter auch die in diesem Jahr neu eingebürgerten Personen.

Den größten Anteil bildeten dabei die türkischen Mitbürger, von denen 41 Personen eingebürgert wurden. Danach folgen die Serben/Montenegriner mit 13 und auf Platz drei stehen die Syrer mit elf Einbürgerungen. Laut Statistik wurden am vierthäufigsten Polen (in Zahlen: acht), danach Libanesen (sieben) und in der Reihenfolge Kosovaren (sechs) und sri-lankische Bürger und Bürgerinnen (fünf) eingebürgert. Am wenigsten nachgefragt wurde die Einbürgerung bei Personen aus den Heimatländern Algerien, Bosnien-Herzegowina, Ghana, Iran, Italien, Marokko, Mazedonien, Nigeria, Philippinen, Russland, Slowakei, Tschechien und Ungarn. Aus diesen Ländern wurde jeweils nur eine Person eingebürgert. jkn