1. Saarland
  2. Saarpfalz-Kreis
  3. Homburg

Meilenstein für die Erstversorgung

Meilenstein für die Erstversorgung

Homburg. Nachdem vor sieben Monaten mit dem Spatenstich zur neuen Rettungswache auf dem Gelände des Homburger Universitätsklinikums (UKS) die ersten Arbeiten für den dringend erforderlichen Neubau begonnen hatten (wir berichteten), hat das Projekt jetzt mit dem offiziellen Richtfest eine weitere, wichtige Etappe genommen

Homburg. Nachdem vor sieben Monaten mit dem Spatenstich zur neuen Rettungswache auf dem Gelände des Homburger Universitätsklinikums (UKS) die ersten Arbeiten für den dringend erforderlichen Neubau begonnen hatten (wir berichteten), hat das Projekt jetzt mit dem offiziellen Richtfest eine weitere, wichtige Etappe genommen. Bis zum April 2009 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, rund 1,7 Millionen Euro wird das neue Zuhause der Rettungswache kosten. Landrat Clemens Lindemann als Vorsteher des Rettungszweckverbandes Saar (RZV) machte aus seiner Freude über den planmäßigen Fortschritt keinen Hehl. "Die alte Rettungswache ist zu eng und zu klein geworden. Und sie stand den Entwicklungsmöglichkeiten des Universitätsklinikums im Wege." Der für das Rettungswesen zuständige Saar-Innenminister Klaus Meiser nannte den Neubau der Rettungswache einen Segen für die haupt- und ehrenamtlich aktiven Mitarbeiter des Rettungsdienstes in Homburg. Meiser betonte die Wichtigkeit eines funktionierenden Rettungsdienstes. "Wir haben als Land, als Kreise und Kommunen gemeinsam mit den Kliniken eine große Verantwortung für die medizinische und klinische Versorgung unserer Bevölkerung. Oft wird aber übersehen, wie entscheidend für den Erfolg ein einwandfrei funktionierender Rettungsdienst ist. Denn dies sind die entscheidenden Sekunden und Minuten." Meiser war sich sicher, dass, auch mit dem Neubau der Rettungswache in Homburg, dieser Verantwortung Rechnung getragen wird. Homburgs Oberbürgermeister Karlheinz Schöner bewertete den Neubau als wichtigen Meilenstein in der Weiterentwicklung des Homburger Universitätsklinikums. "Das UKS benötigt als Vollversorger diese Wache, um so den Bürgern die nötigen Rettungsmaßnahmen zu ermöglichen." Die neue Rettungswache wird auch das Zuhause der seit einer Woche im Einsatz befindlichen "Mobile Stroke Unit", einem mobilen Rettungswagen für Schlaganfallszenarien, sein. Im April kommenden Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen werden, dann sollen auf über 3000 Quadratmetern Grundfläche moderne Büro-, Aufenthalts- und Funktionsräume sowie Garagenstellplätze für die Einsatzfahrzeuge bereitstehen.