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Meier bringt Profi-Erfahrung nach Jägersburg

Meier bringt Profi-Erfahrung nach Jägersburg

Der FSV Jägersburg steht in der Fußball-Saarlandliga derzeit zwei Punkte hinter dem Spitzenduo FV Bübingen und SV Auersmacher auf Platz Drei. Ein Grund für den guten Start könnte Steven Meier sein. Der 35-hährige Berliner bringt reichlich Erfahrung mit.

Zum Saisonstart staunten die Fußball-Interessierten in der Saarpfalz, als der FSV Jägersburg einen Zugang aus Brandenburg präsentierte: Steven Meier kam nach Homburg, da er von einem "hier ansässigen Technologie-Unternehmen abgeworben wurde", sagt der 35-Jährige. "Mittlerweile habe ich mich in Homburg mit meiner Freundin angesiedelt. Das war schon eine Umstellung von der Weltstadt Berlin ins doch etwas kleinere Homburg", sagt Meier, der seine Fußballer-Karriere als vierjähriger beim früheren Zweitligisten Spandauer SV begann. Im Juniorenalter folgte der Wechsel zu Hertha BSC Berlin , wo Falko Götz , früherer Profi beim 1. FC Saarbrücken und bis vor kurzem Zweitligatrainer bei Erzgebirge Aue , sein erster Trainer im Aktiven-Bereich wurde. "Wir sind gleich in die Regionalliga Nord aufgestiegen und ich war auch im Training bei den Profis, wo ich hin und wieder in Testspielen eingesetzt wurde. Bundesliga-Trainer war Jürgen Röber , aber den Durchbruch habe ich nicht geschafft", erinnert Meier sich an seine ersten Schritte.

Der erste Verein außerhalb der Bundeshauptstadt war der SV Wilhelmshaven, mit dem Meier ebenfalls aus der Oberliga in die Regionalliga Nord aufstieg. Dann kam die erste Wende im Leben des Steven Meier. "Ich hatte ein Angebot von Erzgebirge Aue , die da noch in der alten Regionalliga waren. Ich war 24 und musste mich entscheiden, ob ich weiter auf dem Niveau Fußball spiele - oder mich beruflich fortbilde. Ich habe mich für Bildung entschieden, habe aber dennoch im Berliner Umland weiter in höheren Amateurligen gespielt", erinnert sich Meier.

Im Frühsommer folgte der Umzug nach Homburg, die Arbeitsaufnahme als Verantwortlicher im Qualitätsmanagement, und, nachdem es wieder in den Füßen zu kribbeln anfing, die Suche nach einem neuen Verein. Wie es im Saarland üblich ist, brachte ihn ein Arbeitskollege auf die Idee, beim FSV Jägersburg anzufragen. "Da hat alles absolut gepasst. Das Umfeld war o.k., die Leistungsorientierung ist da, ich wurde sofort prima aufgenommen und der Erfolg hat sich mittlerweile auch eingestellt, so dass es auch Spaß macht. Und wenn ich noch einen Aufstieg mitmachen darf, hätte ich da auch nichts dagegen", sagt er.

Für Trainer Marco Emich steht aber erst mal das Heimspiel gegen den FV Eppelborn am Samstag (15.30 Uhr, Alois-Omlor-Sportpark) im Mittelpunkt.