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Mehr Busse zum Flughafen und zur FH

Mehr Busse zum Flughafen und zur FH

Homburg/Zweibrücken. Die Busverbindung zwischen Homburg und Zweibrücken wird verbessert. Das erklärten am vergangenen Wochenende Vertreter von VGS (Verkehrsmanagement-Gesellschaft Saar), der VGZ (Verkehrsgesellschaft Zweibrücken) und RSW (Regionalbus Saar-West) während einer Pressekonferenz im Zweibrücker Rathaus.Vom Homburger Hauptbahnhof können ab dem 14

Homburg/Zweibrücken. Die Busverbindung zwischen Homburg und Zweibrücken wird verbessert. Das erklärten am vergangenen Wochenende Vertreter von VGS (Verkehrsmanagement-Gesellschaft Saar), der VGZ (Verkehrsgesellschaft Zweibrücken) und RSW (Regionalbus Saar-West) während einer Pressekonferenz im Zweibrücker Rathaus.Vom Homburger Hauptbahnhof können ab dem 14. Dezember die Fachhochschule (FH) und der Flughafen mit dem DOZ (Designer Outlets Zweibrücken) im Wechsel stündlich ohne Umsteigen erreicht werden. Das neue Angebot gilt von montags bis samstags. In den Abendstunden, an Sonntagen und Feiertagen wird der Fahrplan durch ein Anruf-Sammeltaxi der VGZ ergänzt.Bisher wurde der Zweibrücker Kreuzberg mit der FH nur alle zwei Stunden angefahren. Die stündliche Verbindung zum Flughafen wurde viermal am Tag ausgesetzt."Die Regio-Bus-Line R 7 bedient sowohl den Homburger, als auch den Zweibrücker Hauptbahnhof", sagte VGS-Regionalleiter Rolf Tödtmann. An beiden Punkten werde es künftig auch verbesserte Anschlüsse in Richtung Saarbrücken, Pirmasens und zur S-Bahn nach Kaiserslautern geben.Die erste Fahrt startet um 6.10 Uhr in Homburg. Der letzte Bus fährt um 19.58 Uhr am Zweibrücker Flughafen ab. An Samstagen ist die letzte Fahrt bereits um 17 Uhr.Der Regionalleiter hofft auf Synergieeffekte und jede Menge neue Fahrgäste: "Wir wollen schließlich den Individualverkehr verringern." Das könne nur mit einem vernünftigen Takt auf den Linien erreicht werden. "Mit dem Angebot soll auch die Infrastruktur am Flughafen gestärkt werden", erklärte Tödtmann. Der Zweibrücker Baudezernent Kurt Dettweiler stellte klar, dass die Reaktivierung der stillgelegten Bahnstrecke zwischen den beiden Städten nicht aus den Augen verloren werde. "Es besteht kein gegeneinander. Das Ganze muss die Politik entscheiden", ergänzte RSW-Geschäftsführer Dieter Grünewald. Auch Flughafen-Chef Werner Boßlet betonte: "Beide Angebote müssen gemeinsam funktionieren und sich ergänzen." Es sei im Bezug auf die Buslinie etwas Außergewöhnliches, dass sie ohne öffentliche Zuschüsse laufe. Die Busse würden, seit Ryanair in Zweibrücken ist, von den Fluggästen verstärkt angenommen.Die Vertreter der Verkehrsgesellschaften bedauerten, dass es an der Zweibrücker FH kein Semesterticket gibt. Sie sei die einzige Hochschule in Deutschland, die kein solchen Angebot habe. Die Studenten sollten ihre bisherige Haltung überdenken.