1. Saarland
  2. Saarpfalz-Kreis
  3. Homburg

Maskenpflicht im Bus : Fahrgäste in Homburg halten sich an Maskenpflicht

Maskenpflicht : Fahrgäste im Bus halten sich an Maskenpflicht

 Schal, Tuch, selbstgenähte Stoffmaske oder Einwegmaske aus Vlies – auch in Bussen und Bahnen müssen die Fahrgäste seit Montag mit Bedeckung unterwegs sein. Das klappe überwiegend sehr gut, ist der erste Eindruck von Detlef Rech, Teamleiter, Betriebsleiter und Dispositionsleiter bei DB Regio Bus – Mitte.

Von seinem Büro am Homburger Hauptbahnhof aus hat er den Busbahnhof gut im Blick. „Die Fahrgäste tragen alle Maske“, sagt er. Die Fahrer müssten keine Masken tragen. Das sei schon von der Straßenverkehrsordnung her nicht erlaubt (siehe Info).

Schon seit den ersten Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat sich in den Bussen einiges geändert. Die Abstandsregel gilt auch hier: Die erste Reihe im Bus ist gesperrt, so dass der Sicherheitsabstand zu den Fahrern gewährleistet sei. Die Fahrgäste steigen hinten in den Bus ein; viele Fahrgäste haben ihre Abo- oder Jahreskarten; sonst gibt es Tickets online oder am Automaten am Bahnhof, auch das Stadtbusbüro in Homburg in der Talstraße ist derzeit noch geschlossen.

Den Fahrkartenverkauf beim Busfahrer könne man erst wieder aufnehmen, wenn die Busse entsprechend mit Schutzscheiben für die Fahrer ausgestattet seien. Die Linienbusse fahren auch in der Krise nach Fahrplan, „mit Ausnahme des  Klinikbusses, der Linie 560“, sagt Rech. Der Klinikbus verkehrte alle 15 Minuten auf dem Gelände des Uniklinikums, und war gut frequentiert, von Ärzten, Klinikpersonal und Besuchern gleichermaßen. Er wurde nun in der Corona-Krise eingestellt.

„Insgesamt fahren zurzeit deutlich weniger Leute mit den Bussen“, so Rech – Unis und Schulen sind noch geschlossen, viele Berufstätige sind im Homeoffice, viele ältere Menschen bleiben lieber zuhause.

Die Schulbusse werden ab nächster Woche wieder den Betrieb aufnehmen, „da muss man darauf achten, dass die Schüler eben auch ihre Masken aufhaben“. Da der Unterricht dann wohl früher endet, müsse man da auch die Fahrzeiten in Absprache mit den Schulen entsprechend umplanen, „aber das ist bereits in Arbeit“, so Detlef Rech abschließend.