Malteser stellen sich in Homburg vor

Katastrophenschutztag : Helfer sind Tag und Nacht im Einsatz

Insgesamt 15 Organisationen, die im Katastrophenschutz tätig sind, werden sich am Samstag, 24. August, bei einem vom Kreis initiierten Tag präsentieren. Wir stellen einige davon vor. Heute Teil 4: Malteser Hilfsdienst und Rotes Kreuz.

Der Saarpfalz-Kreis lädt für Samstag, 24. August, alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, beim „Tag der Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz“ Organisationen näher kennenzulernen, die im Katastrophenschutz tätig sind. Diese präsentieren sich von 11 bis 16 Uhr auf dem Homburger Forumsgelände. Das Ganze steht unter dem Hashtag „#blaulichtspk“. Unter diesem mit dem Doppelkreuz markierten Schlagwort erkennt man Nachrichten und Infos dazu in sozialen Netzwerken. Zu den an diesem Tag in Homburg teilnehmenden Organisationen zählen auch der Malteser Hilfsdienst (MHD) und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) mit seinen Kreisverbänden Homburg und St. Ingbert.

Seit 1970 gibt es die Malteser in Homburg. Der anfänglich noch sehr kleine Aufgabenkreis hat sich über die Jahrzehnte deutlich vergrößert. Getreu dem Slogan „Malteser… weil Nähe zählt“ bieten drei hauptamtliche und 280 ehrenamtliche „Malteser“ ein breites Spektrum an Leistungen, um Hilfesuchenden zu unterstützen, heißt es in der Pressemitteilung der Kreisverwaltung. Zu den Aufgaben der Malteser in Homburg zählen folgende Bereiche: Ausbildung: Erste-Hilfe-Grundkurs, Erste-Hilfe-Training, Lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort, Schwesternhelferin/Pflegediensthelfer; Sanitätsdienste bei Veranstaltungen und bei der Notfallvorsorge in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst; Schulsanitätsdienst; Besuchsdienst für ältere Menschen; Betreuung demenzkranker Menschen; Unterstützung der Deutschen Stiftung für Organtransplantation bei Fahrten zur Organtransplantation; Jugendarbeit: Malteser Jugend; Café Malta mit Betreuungsangebot; Hilfe und Unterstützung für Pflegende, Besuchsdienst mit Hund für ältere Menschen; Rettungshundestaffel.

Am Tag der Hilfsorganisationen präsentiert sich der Malteser Hilfsdienst mit einem Betreuungs- und Behandlungszelt zur Versorgung von Betroffenen bei einem Schadensereignis mit Essen, Kleidung und psychischer Betreuung. Des Weiteren bieten die Malteser an diesem Tag Essen und Getränke an.

Das Deutsche Rote Kreuz, DRK-Kreisverband Homburg und St. Ingbert, ist Teil der weltweiten Gemeinschaft von Menschen in der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Opfern von Konflikten und Katastrophen und anderen hilfsbedürftigen Menschen wird unterschiedslos Hilfe gewährt. Im Saarpfalz-Kreis wird dies koordiniert und organisiert über die beiden Kreisverbände in Homburg und St. Ingbert mit etwa 270 ehrenamtlich Mitarbeitenden in Homburg und weiteren 465 in St. Ingbert. In Homburg sind 180 hauptamtlich Mitarbeitende, in St. Ingbert 190.

Der Aufgabenbereich des DRK-Kreisverbandes Homburg und St. Ingbert umfasst: Alltagshilfen: Ambulante Pflege, Besuchsdienst, Betreutes Wohnen, Hausnotruf, Essen auf Rädern; Beratung für Krebskranke und Krebsnachsorgeberatung; Bereitschaftsdienst durch Schnelleinsatzgruppen; Betreuung von behinderten Menschen; Bewegungsgruppen; Blutspende; Einsatzeinheiten im Zivil- und Katastrophenschutz; Erste-Hilfe-Kurse; Famillienunterstützender Dienst Homburg; Jugendarbeit im Jugendrotkreuz; Kleiderkammern und -container; Kurzzeitpflege und betreutes Reisen; Notfallrettung und Krankentransporte, Rettungshundestaffel, Schülerbetreuung in Schulen (FGTS); Schulsanitätsdienst.

Das DRK wird über diese Vielfalt der Tätigkeitsfelder am 24. August gerne ausführlich informieren. Außerdem kommt die Rettungshundestaffel des DRK Homburg zum Einsatz, und das DRK St. Ingbert stellt eine Hüpfburg für die Kinder auf.

Warum dieser Katastrophenschutztag? Seit Jahren arbeiten kreisweit viele Frauen und Männer ehren- oder hauptamtlich in den Hilfsorganisationen des Katastrophenschutzes. Sie leisten oftmals weitgehend unauffällig einen unverzichtbaren Dienst für die Allgemeinheit und sind da, wenn sie gebraucht werden. Damit dies nicht weiter unbemerkt bleibt, habe Landrat Theophil Gallo diesen „Tag der Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz“ angeregt, erläutert die Kreisverwaltung in ihrere Pressemitteilung weiter. Insgesamt 15 Organisationen, die im Katastrophenschutz tätig sind, laden bei einem ansprechenden Rahmenprogramm zum Dialog und zum Kennenlernen ein.

Wir geben in unserer kleinen Serie einen Einblick in die Arbeit der jeweils teilnehmenden Hilfsorganisationen beziehungsweise Polizeibehörden.

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