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m Samstag empfängt der SV Genclerbirligi Homburg den SV Schwarzenbach

Fußball : „Wollen in die Verbandsliga aufsteigen“

Spitzenspiel in der Fußball:Landesliga. Am Samstag empfängt der SV Genclerbirligi Homburg Spitzenreiter SV Schwarzenbach. Auch ein Duell zweier alter Bekannter.

An diesem Samstag, 2. März, dürften freie Parkplätze rund um den Kunstrasen vor dem Homburger Waldstadion rar gesät sein. Dann empfängt um 17 Uhr der aktuelle Tabellenfünfte der Fußball-Landesliga Ost, der SV Genclerbirligi Homburg, Spitzenreiter SV Schwarzenbach. Dabei kommt es zum Wiedersehen zweier alter Weggefährten. Homburgs neuer Trainer Yilmaz Aytac und der Schwarzenbacher Trainer Jan Berger arbeiteten bereits beim SV Kirrberg vertrauensvoll zusammen. Berger war damals Cheftrainer und Aytac assistierte ihm.

Berger blickt dem Kräftemessen mit der Elf seines früheren Assistenten mit Respekt entgegen. „Der SV Genclerbirligi Homburg ist mit richtig guten Fußballern besetzt. Wenn du sie spielen lässt, kannst du große Probleme bekommen. Unser Ziel muss es sein, sie im Spielaufbau zu stören“, sagt Berger. Und bezüglich des Wiedersehens mit Aytac ergänzt er: „Als mein ehemaliger Co-Trainer weiß er natürlich ganz genau, wie ich Mannschaften einzustellen pflege. Das ist mit Sicherheit kein Vorteil für uns. Ich erwarte auch, dass er seine neue Mannschaft richtig heiß aufs Spiel macht.“

In der Winterpause gab es in Schwarzenbach keine Abgänge. Neu im „Sportpark Am Wacken“ sind Dominik Klaus (FC Palatia Limbach) und Marco Nardi (SV Beeden). Der 28-jährige Defensivspezialist Klaus sucht in Schwarzenbach eine neue sportliche Herausforderung. Nardi ist 19 Jahre alt und kann im Mittelfeld variabel eingesetzt werden. Vorbereitungsspiele gab es gegen die SpVgg. Einöd-Ingweiler (3:1), Limbach (1:2) sowie die A-Jugend der JFG Höcherberg (5:0).

Im neuen Jahr bestreiten die Schwarzenbacher nur noch Auswärtsspiele. Der heimische Naturrasenplatz wird komplett neu angelegt. Außerdem entsteht ein neues Rasen-Kleinspielfeld. Weiterhin werden an der kompletten Anlage Erneuerungen vorgenommen. „Ich habe meinen Vertrag bereits frühzeitig verlängert. Wir wollen nun unsere klasse Vorrunde bestätigen und in die Verbandsliga aufsteigen“, betont Berger.

Auch Aytac freut sich auf das Wiedersehen mit seinem ehemaligen Weggefährten Berger. „Natürlich weiß ich, wie er tickt. Umgekehrt kennt er natürlich aber auch meine Philosophie, Fußball spielen zu lassen. Von daher sehe ich da jetzt keinen großen Vor- oder Nachteil“, meint der neue Genclerbirligi-Chefcoach. Ihm steht nun mit Christian Hoffmann vom FC Homburg II ein bisheriger Saarlandliga-Akteur als neuer Sechser vor der Abwehr zur Verfügung. Außerdem wurden vom SV Beeden Marko Krasnopjurka, Nopphanat Yuenyan sowie Georgi Dinev verpflichtet. Den bisherigen Trainer und Torhüter Dragan Zilic zog es zum Ligarivalen ASV Kleinottweiler.

„Für mich ist der SV Schwarzenbach der große Meisterschaftsfavorit. Wir werden aber alles dafür tun, um in den nächsten Wochen den Abstand nach oben zu verkleinern und noch möglichst Relegationsrang zwei zu erreichen. Von daher wäre natürlich ein erfolgreicher Auftakt gegen den Tabellenführer sehr wichtig“, betont Aytac.

Der neue Trainer und der Vorstand wollen in den kommenden Wochen schauen, wie sich die Zusammenarbeit gestaltet. Gegen April hin werden dann beide Seiten im Hinblick auf die nächste Saison Gespräche führen. Aytac ist auf jeden Fall gut beim Homburger Verein aufgenommen worden und zeigt sich auch mit der Vorbereitung zufrieden. Der 43-Jährige will sich auch als „16. Mann“ zur Verfügung stellen und bei Bedarf „in den letzten zehn bis 15 Minuten“ noch einmal selbst als Spieler ins Geschehen eingreifen. „Ich freue mich sehr auf unseren Auftakt. Da treffen zwei spielerisch starke Teams aufeinander, die sich nichts schenken werden“, erwartet Aytac am Samstag ein spannendes Homburger Lokalderby.

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