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Lust auf Urlaub machenLust darauf machen, im eigenen Land den Urlaub zu verbringen

Lust auf Urlaub machenLust darauf machen, im eigenen Land den Urlaub zu verbringen

Homburg. Ferne Länder, abenteuerliche Reisen, exotische Plätze - wer sich für den Beruf eines Kaufmanns für Tourismus und Freizeit entscheidet, den treibt nicht selten Lust auf Neues und Anderes um. Und auch wenn die Tourismusbranche unter der weltweiten Wirtschaftskrise zu leiden hat, so ist das Berufsbild nach wie vor eines mit einem hohen Faszinationsfaktor. So auch für Vanessa Stumpf

Homburg. Ferne Länder, abenteuerliche Reisen, exotische Plätze - wer sich für den Beruf eines Kaufmanns für Tourismus und Freizeit entscheidet, den treibt nicht selten Lust auf Neues und Anderes um. Und auch wenn die Tourismusbranche unter der weltweiten Wirtschaftskrise zu leiden hat, so ist das Berufsbild nach wie vor eines mit einem hohen Faszinationsfaktor. So auch für Vanessa Stumpf. Die Fachabiturientin hat sich für ihren Wunschberuf allerdings einen Lehrherren ausgesucht, dem weniger die weit entfernten Reiseziele am Herzen liegen: die Saarpfalz-Touristik. Mit dieser Entscheidung reflektiert die junge Auszubildende bewusst oder unbewusst einen ganzen Branchen-Trend, namentlich die Lust, im eigenen Land den Urlaub zu verbringen. Gefragt, warum es sie nicht in ein Reisebüro oder zu einem Ausbildungsbetrieb mit vermeintlich größerer Reichweite gezogen hat, sagt sie: "Ich wollte erst einmal hier im Saarland bleiben." Im Servicecenter der Saarpfalz-Touristik am Homburger Forum ist sie auch für den Kundenverkehr zuständig, berät, gibt Auskunft und vermittelt Eindrücke aus der Region, Eindrücke, die den Touristen Lust machen sollen auf ein bisschen mehr Saarpfalzkreis. Auf dem Weg zu ihrer Ausbildungsstelle musste Vanessa Stumpf keine großen Umwege gehen. Nach dem Abschluss der Fachhochschulereife am Homburger Berufsbildungszentrum dauerte es nicht lange, bis sie "untergekommen" war. "Ich habe genau eine Bewerbung geschrieben." Die landete bei Wolfgang Henn, dem Geschäftsführer der Saarpfalz-Touristik. Und unter zahlreichen Bewerbern war es dann Vanessa Stumpf, der er zusammen mit einem Entscheidergremium der Verwaltung des Saarpfalz-Kreises den Zuschlag für die Ausbildungsstelle gab. Bereut hat die junge Frau ihren Entscheidung nicht, obgleich nicht selten Wunschvorstellungen und Ausbildungswirklichkeiten deutlich differieren. "Es ist genauso, wie ich es mir vorgestellt habe." Vanessa Stumpf macht ihre Ausbildung in einer für den Saarpfalz-Kreis nicht unwichtigen Zeit, mit der Anerkennung des Bliesgaus als Unesco-Biosphärenreservat wird die Region in den Folgejahren, so hoffen alle Beteiligten, deutlich an Bedeutung im nationalen und internationalen Vergleich der Urlaubsregionen gewinnen. Einen Teil dieser Entwicklung wird die junge Auszubildende selbst erleben, wie es dann für sie weitergeht, steht noch nicht fest. "Ich könnte mir aber gut vorstellen, nach meiner Ausbildung dann in einer größeren Stadt zu arbeiten." "Ich wollte erst einmal hier im Saarland bleiben."Vanessa Stumpf

Auf einen Blick Kaufleute für Tourismus und Freizeit beraten und informieren Kunden über touristische Leistungen und Attraktionen. Sie organisieren Veranstaltungen und setzen Verkaufs- und Marketingkonzepte zur Förderung des regionalen Tourismus um. Kaufleute für Tourismus und Freizeit arbeiten vorwiegend in Tourismusbüros, Wellnesshotels, Kureinrichtungen, in Ausflugs- und Kreuzfahrtunternehmen oder Erlebnisbädern. Darüber hinaus kann es geeignete Tätigkeitsfelder unter anderem bei Call-Centern oder bei Fahrzeugvermietern geben. Quelle: Arbeitsagentur